Zwei Heilige auf Abwegen: Stephanus und Kasimir müssen zur Reha

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Dresden - Auch die Kathedrale Sanctissimae Trinitatis (ehemals Katholische Hofkirche) als jüngster und größter barocker Kirchenbau Dresdens muss in Schuss gehalten werden. Von den 78 überlebensgroßen Statuen, die das Gotteshaus von außen und verteilt über mehrere Etagen zieren, wurden nun zwei abgebaut.

Wetterbedingt hatten die Statuen Schaden genommen, sollen nun restauriert werden.
Wetterbedingt hatten die Statuen Schaden genommen, sollen nun restauriert werden.  © Ove Landgraf

Dabei handelt es sich um die Figuren "Stephanus" und "Kasimir", direkte "Nachbarn" des Heiligen Franz von Assisi, die mit Blick zum Theaterplatz platziert sind und am Mittwoch abgebaut wurden.

"Im Zuge der Fassadenkontrolle wurden bei den beiden Sandsteinfiguren auf der Balustrade des Seitenschiffes Schäden festgestellt", erklärt Alwin-Rainer Zipfl (50) vom zuständigen Sächsischen Immobilien- und Baumanagement (SIB).

Die Figuren wurden abgebaut und zu einem Steinrestaurator gebracht. Die Kosten des Abbaus, der Restauration und Wiedereinbringung belaufen sich dabei auf rund 30.000 Euro. Bis Ende Juni 2025 soll das Statuen-Ensemble wieder vollständig sein.

Die Figuren Stephanus und Kasimir wurden am Mittwoch abmontiert.
Die Figuren Stephanus und Kasimir wurden am Mittwoch abmontiert.  © Ove Landgraf
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Übrigens: Der Heilige Stephanus (1. Jahrhundert) gilt als erster Märtyrer des Christentums. Der Heilige Kasimir (15. Jahrhundert) ist Schutzpatron Polens und Litauens, war ein Kämpfer gegen die Korruption.

Titelfoto: Ove Landgraf

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