EVAG warnen vor KI-Fake-Profilen in sozialen Netzwerken

Erfurt - Die Erfurter Verkehrsbetriebe (EVAG) warnen vor betrügerischen Profilen in sozialen Netzwerken, die sich fälschlich als Mitarbeitende des Unternehmens ausgeben.

Betrügerische Social-Media-Profile missbrauchen Namen und Erscheinungsbild der Erfurter Verkehrsbetriebe - Nutzerinnen und Nutzer sollen besonders wachsam sein. (Archivfoto)
Betrügerische Social-Media-Profile missbrauchen Namen und Erscheinungsbild der Erfurter Verkehrsbetriebe - Nutzerinnen und Nutzer sollen besonders wachsam sein. (Archivfoto)  © Martin Schutt/dpa

Dabei handelt es sich um sogenannte KI-Fake-Profile, deren Bilder und Inhalte mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wurden.

Die dargestellten Personen sind keine echten Beschäftigten der EVAG, die Inhalte entstehen ohne Wissen oder Zustimmung.

Nach Angaben der EVAG nutzen die unbekannten Betreiber unrechtmäßig das Erscheinungsbild der Verkehrsbetriebe und der Stadtwerke Erfurt, darunter Logos, Farben, Dienstkleidung.

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Ziel sei es offenbar, durch eine vermeintliche Authentizität Vertrauen zu erwecken und Nutzerinnen und Nutzer über die wahre Herkunft der Inhalte zu täuschen. In einzelnen Fällen werden auch anzügliche oder sexualisierte Inhalte verbreitet.

Fake-Profile wollen möglicherweise persönliche Daten sammeln

Zudem kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Fake-Profile dazu dienen, persönliche Daten abzugreifen oder Nutzer unter falschen Vorwänden zu finanziellen Transaktionen zu bewegen. Die EVAG stellen klar, dass diese Profile in keinerlei Verbindung zu den Erfurter Verkehrsbetrieben oder zum Stadtwerke-Konzern stehen. Die SWE Gruppe distanziert sich ausdrücklich von allen veröffentlichten Inhalten.

Offizielle Accounts der EVAG und der SWE sind eindeutig gekennzeichnet und über die jeweiligen Unternehmenswebseiten sowie bekannte Kanäle verlinkt. Verdächtige Profile sollten direkt bei den Plattformbetreibern gemeldet und nicht weiterverbreitet werden, um deren Reichweite nicht zu erhöhen. Die Erfurter Verkehrsbetriebe gehen eigenen Angaben zufolge aktiv gegen den Missbrauch ihres Namens und Erscheinungsbildes vor.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa

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