Politik soll handeln: Thüringer Verkehrsgewerbe will Ende des Kostendrucks
Von Stefan Hantzschmann
Erfurt - Angesichts hoher Spritpreise verlangen die Thüringer Verkehrsunternehmen von der Bundes- und der Landesregierung, gegenzusteuern.
"Kleine und mittelständische Verkehrsunternehmen können dem Kostendruck nicht mehr standhalten und die wegbrechenden Aufträge nicht mehr kompensieren", schreibt der Landesverband Thüringen des Verkehrsgewerbes in einer Resolution.
Betriebsschließungen und Insolvenzen seien die Folge. "Aus diesem Grund fordern wir die Bundesregierung und die Landesregierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, welche die Krise beenden und die Verkehrsunternehmen entlasten, sowie langfristige Planungssicherheit geben", steht in dem Dokument.
Die Resolution wurde am Samstag bei einer Hauptversammlung des Verbands einstimmig beschlossen und an Thüringens Verkehrsminister Steffen Schütz (59, BSW) übergeben. Unter anderem soll die 1000-Euro-Prämie überarbeitet werden und die Tageshöchstarbeitszeit abgeschafft werden.
Titelfoto: Bodo Schackow/dpa