Coronavirus in Frankfurt und Hessen: Inzidenz steigt weiter leicht an

Frankfurt am Main - Die Corona-Krise hat das Land Hessen und die Mainmetropole Frankfurt weiter fest im Griff – TAG24 berichtet in einem Liveticker über die Coronavirus-Pandemie und deren Folgen für das Bundesland.

Ein Covid-19-Patient wird auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt – die Coronavirus-Pandemie in Hessen dauert weiter an.
Ein Covid-19-Patient wird auf der Intensivstation eines Krankenhauses behandelt – die Coronavirus-Pandemie in Hessen dauert weiter an.  © Sebastian Gollnow/dpa

Bis Sonntag (3.33 Uhr) wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) 1.191.052 Infektionen mit dem Virus in Hessen bestätigt. Damit erhöhte sich die Zahl der bekannten Infektionen im Vergleich zum Vortag um 8132.

Die Zahl der Todesfälle, die in dem Bundesland mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Zusammenhang gebracht werden, stieg im Vergleich zum Vortag um 4 und liegt nun bei 9364.

Die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Bürger im Durchschnitt der letzten sieben Tage, liegt bei 1088,3. (Am Vortag lag die Sieben-Tage-Inzidenz für Hessen bei 1072,4, am Tag davor bei 1028,9.)

Die Landesregierung versorgt die Bevölkerung über eine kostenlose Service-Telefon-Hotline mit Informationen rund um die Corona-Krise und den Lockdown: 0800/5554666 (Montag bis Donnerstag, 8 bis 17 Uhr, Freitags von 8 bis 15 Uhr).

TAG24 wird weiter über die aktuellen Entwicklungen rund um die Coronavirus-Epidemie in Frankfurt und ganz Hessen berichten.

Alle Infos für ganz Deutschland im +++ Coronavirus-Liveticker +++!

Ältere Infos für Frankfurt und Hessen findest du im Archiv.

Update, 10. März, 6.23 Uhr: Auch im zweiten Corona-Jahr viele Petitionen im Landtag zur Pandemie

Der Petitionsausschuss im hessischen Landtag hat sich auch im zweiten Pandemie-Jahr 2021 bei vielen Anliegen von Bürgern mit den Corona-Regeln befasst. Bereits 2020 hatten zahlreiche Petitionen die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Krise betroffen. Unter anderem drehten sich die Eingaben im vergangenen Jahr um Corona-Vorgaben an Schulen und Kitas, wie der neue Vorsitzende des Petitionsausschusses, Oliver Ulloth (SPD), mitteilte.

Insgesamt 1101 neue Petitionen der Bürgerinnen und Bürger haben demnach 2021 das Gremium erreicht. Im Vergleich zum besonders eingabestarken Vorjahr sei dies ein Rückgang um rund 22 Prozent, hieß es im Jahresbericht.

Die Quote der positiv erledigten Petitionen, bei denen einem Anliegen teilweise oder ganz Rechnung getragen wurde, betrug 17 Prozent.

Update, 9. März, 12.55 Uhr: So ist die Novavax-Nachfrage bislang in Hessen

Rund eine Woche nach dem Start der Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Novavax ist die Nachfrage in Hessen deutlich geringer als erhofft.

Hessen hatte mit den ersten Lieferungen des Mittels Nuvaxovid zunächst etwa 108.000 Dosen erwartet.

Ampullen mit dem Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax stehen auf einem Tisch – die Nachfrage nach dem Vakzin ist in Hessen bislang gering.
Ampullen mit dem Corona-Impfstoff des US-Herstellers Novavax stehen auf einem Tisch – die Nachfrage nach dem Vakzin ist in Hessen bislang gering.  © Moritz Frankenberg/dpa

Update, 9. März, 11.55 Uhr: Rückkehr zu tariflichen Arbeitszeiten in kritischen Infrastrukturen

Zur kritischen Infrastruktur in Hessen zählen alle Bereiche der medizinischen Versorgung, aber auch Branchen wie Energie und Entsorgung, das Finanz- und Versicherungswesen oder Medien und Kultur gehören dazu. (Symbolbild)
Zur kritischen Infrastruktur in Hessen zählen alle Bereiche der medizinischen Versorgung, aber auch Branchen wie Energie und Entsorgung, das Finanz- und Versicherungswesen oder Medien und Kultur gehören dazu. (Symbolbild)  © 123RF/stocking

Angesichts der Lockerungen der Corona-Maßnahmen gelten in Hessen von 19. März an auch in kritischen Infrastrukturen wieder die gesetzlichen und tariflichen Arbeitszeitregeln.

Die Allgemeinverfügungen, wonach in diesen Bereichen ermöglicht wurde, dass Arbeitnehmer an Sonn- und Feiertagen beschäftigt und die tägliche Höchstarbeitszeit auf maximal zwölf Stunden pro Tag heraufgesetzt werden kann, würden wieder aufgehoben, teilten die Regierungspräsidien Gießen und Kassel am Mittwoch mit. Die Aufhebung gelte für alle drei Regierungspräsidien, sagte eine Sprecherin in Kassel.

Angesichts der prognostizierten, tendenziell positiven Entwicklung der pandemischen Lage sei zu erwarten, dass die Ausnahmebewilligung nicht über den 18. März hinaus benötigt werde, begründete das Regierungspräsidium Kassel den Schritt.

Bereits bei ihrem Erlass Ende Januar hatten die Regierungspräsidien deutlich gemacht, dass die Regelungen aufgehoben werden können, falls sich die pandemische Lage verbessere und die Abweichungen vom Arbeitszeitgesetz nicht mehr notwendig seien. Befristet waren die Allgemeinverfügungen ursprünglich bis 31. März.

Update, 8. März, 13.15 Uhr: Spezialeinheit der Polizei geht in Osthessen gegen Impfpass-Fälscher vor

Die Polizei in Osthessen ist mit einer groß angelegten Aktion gegen mutmaßliche Impfpass-Fälscher vorgegangen.

Dabei kam auch eine hessische Spezialeinheit zum Einsatz.

In Hessen ist es vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen schon zu mehreren Polizei-Aktionen gegen mutmaßliche Impfpass-Fälscher gekommen. (Symbolbild)
In Hessen ist es vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie und der damit einhergehenden Einschränkungen schon zu mehreren Polizei-Aktionen gegen mutmaßliche Impfpass-Fälscher gekommen. (Symbolbild)  © Montage: dpa/Boris Roessler, dpa/Marius Becker, TAG24/Florian Gürtler

Update, 8. März, 12.26 Uhr: Hospitalisierungsinzidenz steigt auf 6,2

Die für die Einschätzung des Verlaufs der Coronavirus-Pandemie in Hessen wichtige Hospitalisierungsinzidenz stieg nach Angaben des hessischen Sozialministeriums von 5,55 auf 6,2. Der Wert gibt an, wie viele Covid-19-Patienten ins Krankenhaus kamen – bezogen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Auf den Intensivstationen der hessischen Krankenhäuser wurden nach Zahlen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Dienstag 145 erwachsene Covid-19-Patienten behandelt.

Von ihnen mussten 67 beatmet werden.

Update, 8. März, 11.15 Uhr: Wissenschaftsministerin Angela Dorn hat Corona

Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn (39, Grüne) ist an Corona erkrankt. Sie habe lediglich Erkältungssymptome und führe die Amtsgeschäfte aus der häuslichen Quarantäne weiter, teilte das Ministerium am Dienstag in Wiesbaden mit.

Auch Staatssekretärin Ayse Asar sei mit bislang milden Symptomen erkrankt und in Quarantäne. Beide seien geimpft gewesen.

Angesteckt hätten sich die Politikerinnen aller Wahrscheinlichkeit nach in der vergangenen Woche bei einem dienstlichen Abendessen, wie das Ministerium erklärte.

Update, 7. März, 6.15 Uhr: Keine Maskenpflicht mehr an Hessens Schulen

Für Hunderttausende Schüler und ihre Lehrer in Hessen fällt von Montag an die corona-bedingte Maskenpflicht im Unterricht weg.

Kultusminister Alexander Lorz (56, CDU) hatte diesen Lockerungsschritt damit begründet, dass die Welle mit der Coronavirus-Variante Omikron gebrochen sei.

Das Tragen einer Corona-Maske ist an hessischen Schulen vorerst nicht mehr verpflichtend, aber weiterhin freiwillig möglich. (Symbolfoto)
Das Tragen einer Corona-Maske ist an hessischen Schulen vorerst nicht mehr verpflichtend, aber weiterhin freiwillig möglich. (Symbolfoto)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 6. März, 7.24 Uhr: Mehrere Corona-Tests vor Abschiebungen zwangsweise durchgeführt

Um Ausländer wie geplant abschieben zu können, sind im vergangenen Jahr von hessischen Behörden in acht Fällen Menschen zwangsweise auf das Coronavirus getestet worden. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Landtagsfraktion in Wiesbaden hervor.

Fünf Mal sei die zwangsweise Testung durch hessische Behörden angeordnet worden, drei Mal durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. 2020 sei es zu keiner zwangsweisen Testung gekommen.

"Die zuständigen hessischen Ausländerbehörden haben in den Jahren 2020 und 2021 keine Abschiebungen aufgrund eines durch die Betroffenen abgelehnten Covid-19-Tests unterlassen", erläuterte das Ministerium.

Es sei inzwischen in der bundesweiten Rechtssprechung überwiegend anerkannt, dass ein Corona-Test auf Grundlage des Aufenthaltsrechts auch gegen den Willen eines Betroffenen gemacht werden dürfe, wenn es für die Abschiebung erforderlich sei.

Update, 3. März, 11.10 Uhr: Clubs und Discos in Hessen dürfen am Wochenende wieder öffnen

Endlich wieder feiern! In Hessen dürfen Clubs und Diskotheken ab diesem Freitag nach langer Durststrecke ihre Türen öffnen.

Es bleiben jedoch einige Unwägbarkeiten für die Zukunft.

In Hessen dürfen Diskotheken ab dem Wochenende wieder öffnen. Victor Oswalt ist Vorstandsreferent für den Verband "Clubs am Main" und noch skeptisch, was die langfristige Perspektive der Club-Landschaft betrifft.
In Hessen dürfen Diskotheken ab dem Wochenende wieder öffnen. Victor Oswalt ist Vorstandsreferent für den Verband "Clubs am Main" und noch skeptisch, was die langfristige Perspektive der Club-Landschaft betrifft.  © Andreas Arnold/dpa

Update, 2. März, 12.25 Uhr: So steht es um den Arbeitsmarkt in Hessen nach zwei Jahren Corona

Nach zwei Jahren Coronavirus-Pandemie hat der hessische Arbeitsmarkt die Jobverluste wettgemacht und wieder das Vorkrisenniveau erreicht.

Die aktuelle Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent für Februar entsprach exakt dem Wert aus dem Februar 2020 unmittelbar vor Ausbruch der Pandemie, wie die Regionaldirektion der Arbeitsagentur am Mittwoch in Frankfurt berichtete.

Am Mittwoch wurden die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Hessen nach zwei Jahren Corona bekannt gegeben.
Am Mittwoch wurden die aktuellen Arbeitslosenzahlen für Hessen nach zwei Jahren Corona bekannt gegeben.  © DPA/Arne Dedert

Update, 2. März, 9.05 Uhr: So hat Corona die Arbeit von Prostituierten in Frankfurt und Hessen verändert

Fast eineinhalb Jahre Lockdown ohne legale Arbeitsmöglichkeiten – Prostituierte in Frankfurt und ganz Hessen haben während der Coronavirus-Pandemie nach Angaben von Beratungsstellen unterschiedliche Lösungswege gesucht.

Offenbar nutzten einige Prostituierte in Hessen die Corona-Pandemie bisher auch dazu, aus der Rotlicht-Szene auszusteigen.

Das Bahnhofsviertel von Frankfurt gilt als das Rotlicht-Quartier der Bankenmetropole, doch auch hier hat die Coronavirus-Pandemie für deutliche Einschnitte gesorgt.
Das Bahnhofsviertel von Frankfurt gilt als das Rotlicht-Quartier der Bankenmetropole, doch auch hier hat die Coronavirus-Pandemie für deutliche Einschnitte gesorgt.  © Andreas Arnold/dpa

Update, 1. März, 14.20 Uhr: 8500 Teilnehmer bei Protesten gegen Corona-Maßnahmen

Die Zahl der Teilnehmer bei den Protesten in Hessen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen ist am Montag etwas gestiegen.

Insgesamt beteiligten sich landesweit rund 8500 Menschen, wie das Innenministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag in Wiesbaden mitteilte.

Vor einer Woche waren 7800 Teilnehmer bei den Protestaktionen gezählt worden. Es habe zehn Gegenveranstaltungen mit rund 450 Teilnehmen gegeben.

Die Veranstaltungen verliefen nach Ministeriumsangaben grundsätzlich friedlich und weitestgehend störungsfrei. Wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz sei es in mehreren Fällen zu Anzeigen gekommen.

Etwa 8500 Menschen beteiligten sich am vergangenen Montag (28. Februar) hessenweit an den Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen. (Archivbild)
Etwa 8500 Menschen beteiligten sich am vergangenen Montag (28. Februar) hessenweit an den Demonstrationen gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen. (Archivbild)  © dpa/Boris Rössler

Update, 1. März, 12.04 Uhr: Novavax-Impftermine in Wiesbaden ab Freitag für alle

Impftermine mit dem Corona-Impfstoff von Novavax in Wiesbaden werden wegen geringer Nachfrage bei Mitarbeitern von Gesundheitsberufen bereits ab Mittwoch (2. März) für alle freigeschaltet.

Das teilte das Gesundheitsamt am Dienstag auf Anfrage mit. Die Impfungen mit dem neuen Vakzin des US-Herstellers Novavax hatten am Montag in einer Wiesbadener Klinik begonnen.

Das Impfangebot richtete sich vorrangig an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwa in Pflegeeinrichtungen, die von der Impfpflicht ab 15. März betroffen sind. Für den ersten Tag hatten sich laut Gesundheitsamt rund 100 Menschen angemeldet, die jedoch nicht alle erschienen sind.

Es habe in vielen Fällen einen ausführlichen Beratungsbedarf durch die Impfärztinnen und Impfärzte gegeben.

Die Stadt Wiesbaden hat nach eigenen Angaben 4400 Impfdosen des Herstellers Novavax erhalten. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass die Nachfrage unterhalb der gelieferten Menge liegen wird.

Viele Menschen erhoffen sich von dem Mittel Nuvaxovid neuen Schwung für die Impfkampagne in Deutschland. Es wurde als fünfter Corona-Impfstoff in der EU zugelassen - für Menschen ab 18 Jahren. Zwei Dosen werden im Abstand von etwa drei Wochen gespritzt.

Es handelt sich um einen Proteinimpfstoff - es basiert also auf einer anderen Technologie als die bisher zumeist eingesetzten mRNA-Präparate von Pfizer und Moderna, gegen die manche Menschen Bedenken haben.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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