20-Jähriger krankenhausreif geprügelt: Brutaler Raub in Frankfurt

Frankfurt am Main - Selbst als das Opfer am Boden lag, traten und schlugen die Täter noch weiter auf ihn ein – in Frankfurt am Main kam es am Wochenende zu einem äußerst brutalen Raubüberfall.

Das 20-jährige Opfer des Raubüberfalls wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, die Polizei in Frankfurt sucht Zeugen. (Symbolbild)
Das 20-jährige Opfer des Raubüberfalls wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, die Polizei in Frankfurt sucht Zeugen. (Symbolbild)  © Montage: dpa/Arne Dedert, dpa/Boris Roessler

Die Attacke ereignete sich am frühen Sonntagmorgen gegen 4.30 Uhr im Vergnügungsviertel von Frankfurt-Sachsenhausen, wie die Polizei in der Mainmetropole mitteilte.

Das Opfer, ein 20 Jahre alter Mann, war demnach zu Fuß in der Großen Rittergasse unterwegs. "Offenbar verfolgten ihn zu diesem Zeitpunkt etwa sieben Jugendliche beziehungsweise junge Männer, die ihn an der Kreuzung Große Rittergasse/Paradiesgasse einholten", ergänzte ein Sprecher.

Kaum hatten sie den 20-Jährigen eingeholt, griffen die Täter ohne Vorwarnung an: Der Fußgänger erlitt einen Faustschlag gegen den Hinterkopf. Dieser war so heftig, dass das Opfer zu Boden ging.

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Die Gruppe schlug und trat weiter auf den am Boden liegenden Mann ein. Zeitgleich durchsuchten sie ihn nach Wertsachen. Die Täter raubten dem 20-Jährigen "ein Kartenetui samt Ausweis, Bankkarten und mehreren Hundert Euro Bargeld", wie der Polizeisprecher weiter ausführte.

Mit ihrer Beute flohen die Räuber zu Fuß in Richtung Elisabethenstraße. Der verletzte 20-Jährige blieb zurück, er wurde später vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.

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Die Polizei fahndet nach den Angreifern. Die Männer seien jeweils etwa 17 bis 22 Jahre alt und circa 1,80 bis 1,95 Meter groß.

"Der Haupttäter soll einen schwarzen Fischerhut, eine schwarze Sportjacke und eine schwarze Hose getragen sowie eine Umhängetasche mit sich geführt haben", fügte der Spreche noch hinzu. Ein weiterer Angreifer habe eine schwarze Weste, ein weißes Langarmshirt und eine schwarze Hose getragen.

Zeugen sollen sich unter der Telefonnummer 069/75551499 mit der Kriminalpolizei in Frankfurt in Verbindung setzen.

Titelfoto: Montage: dpa/Arne Dedert, dpa/Boris Roessler

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