Es geht voran! Am Hauptbahnhof öffnen die ersten Geschäfte in der neuen B-Ebene

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Von Jan Brinkhus

Frankfurt am Main - Dunkle Ecken ade! Die Deutsche Bahn setzt auf Licht und frische Läden in der B-Ebene. Der Umbau des Frankfurter Hauptbahnhofs, in dem sich täglich 500.000 Menschen aufhalten, ist damit aber längst nicht vorbei.

Wolfgang Siefert (l., Bündnis 90/Die Grünen) schneidet mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn das symbolische Rote Band durch.
Wolfgang Siefert (l., Bündnis 90/Die Grünen) schneidet mit Verantwortlichen der Deutschen Bahn das symbolische Rote Band durch.  © Andreas Arnold/dpa

Mehr Licht, freundlicher und sauberer: So soll sich das Untergeschoss den Reisenden und Pendlern ab sofort präsentieren. Bereits seit einigen Jahren wird die sogenannte B-Ebene saniert und umgebaut.

Nun haben dort in der neu gestalteten Ladenzeile die ersten Geschäfte und ein WC-Center wieder geöffnet, wie die Deutsche Bahn offiziell mitteilte.

Bis Ende 2027 sollen es 30 Geschäftsflächen für Einkaufs-, Service- oder Gastronomiebetriebe sein.

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Mit rund einer halben Million Fahrgästen, Besuchern und Beschäftigten gehört der Hauptbahnhof der Mainmetropole zu den größten bundesweit. Das Tiefgeschoss verbindet den oberirdischen Regional- und Fernbahnhof mit den unterirdischen Stationen für S- und U-Bahnen.

Außerdem ermöglicht er per Fußweg einen Zugang zum Frankfurter Bahnhofsviertel und der Innenstadt.

Zur feierlichen Eröffnung des ersten Geschäftsbereichs in der B-Ebene waren zahlreiche Menschen vor Ort.
Zur feierlichen Eröffnung des ersten Geschäftsbereichs in der B-Ebene waren zahlreiche Menschen vor Ort.  © Andreas Arnold/dpa

Hauptbahnhof Frankfurt: B-Ebene sollte "Schrecken verlieren"

Die entsprechenden Modernisierungsarbeiten in Frankfurt hatten im Oktober des Jahres 2020 begonnen, sie sind Teil einer großangelegten Sanierung des im Jahr 1888 eröffneten Hauptbahnhofs, die insgesamt Hunderte Millionen Euro kostet.

Die B-Ebene war in den 1970er-Jahren beim Bau der S-Bahn entstanden. Über die Jahrzehnte war sie an vielen Stellen schmuddelig, übelriechend und insgesamt wenig einladend geworden. "Wir wollen, dass dieser Ort wieder seinen Schrecken verliert", hatte der damalige hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (55, Grüne) bei Baubeginn gesagt.

Erstmeldung: 7.41 Uhr, zuletzt aktualisiert: 14.13 Uhr

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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