Es geht voran! Am Hauptbahnhof öffnen die ersten Geschäfte in der neuen B-Ebene
Von Jan Brinkhus
Frankfurt am Main - Dunkle Ecken ade! Die Deutsche Bahn setzt auf Licht und frische Läden in der B-Ebene. Der Umbau des Frankfurter Hauptbahnhofs, in dem sich täglich 500.000 Menschen aufhalten, ist damit aber längst nicht vorbei.
Mehr Licht, freundlicher und sauberer: So soll sich das Untergeschoss den Reisenden und Pendlern ab sofort präsentieren. Bereits seit einigen Jahren wird die sogenannte B-Ebene saniert und umgebaut.
Nun haben dort in der neu gestalteten Ladenzeile die ersten Geschäfte und ein WC-Center wieder geöffnet, wie die Deutsche Bahn offiziell mitteilte.
Bis Ende 2027 sollen es 30 Geschäftsflächen für Einkaufs-, Service- oder Gastronomiebetriebe sein.
Mit rund einer halben Million Fahrgästen, Besuchern und Beschäftigten gehört der Hauptbahnhof der Mainmetropole zu den größten bundesweit. Das Tiefgeschoss verbindet den oberirdischen Regional- und Fernbahnhof mit den unterirdischen Stationen für S- und U-Bahnen.
Außerdem ermöglicht er per Fußweg einen Zugang zum Frankfurter Bahnhofsviertel und der Innenstadt.
Hauptbahnhof Frankfurt: B-Ebene sollte "Schrecken verlieren"
Die entsprechenden Modernisierungsarbeiten in Frankfurt hatten im Oktober des Jahres 2020 begonnen, sie sind Teil einer großangelegten Sanierung des im Jahr 1888 eröffneten Hauptbahnhofs, die insgesamt Hunderte Millionen Euro kostet.
Die B-Ebene war in den 1970er-Jahren beim Bau der S-Bahn entstanden. Über die Jahrzehnte war sie an vielen Stellen schmuddelig, übelriechend und insgesamt wenig einladend geworden. "Wir wollen, dass dieser Ort wieder seinen Schrecken verliert", hatte der damalige hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (55, Grüne) bei Baubeginn gesagt.
Erstmeldung: 7.41 Uhr, zuletzt aktualisiert: 14.13 Uhr
Titelfoto: Andreas Arnold/dpa
