Terminal 3 eröffnet: Das kostete der Mega-Bau und so viele Passagiere können jährlich abfliegen

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Von Christian Ebner

Frankfurt am Main - Mit dem neuen Terminal 3 investiert Fraport rund vier Milliarden Euro in die Zukunft des Frankfurter Flughafens. Die Bauarbeiten dauerten länger als geplant –^ auch wegen der Pandemie.

So sieht die neue Check-in-Halle von Terminal 3 am Frankfurter Flughafen aus.
So sieht die neue Check-in-Halle von Terminal 3 am Frankfurter Flughafen aus.  © Andreas Arnold/dpa

Mit einem Festakt hat am Frankfurter Flughafen die Betreibergesellschaft Fraport ein neues Passagierterminal eröffnet.

Es ist für die Abfertigung von rund 19 Millionen Passagieren im Jahr ausgelegt und könnte theoretisch auf 25 Millionen Fluggäste ausgebaut werden. Das entspricht der Leistungsfähigkeit des viertgrößten deutschen Flughafens in Düsseldorf. 

Der MDax-Konzern Fraport hat rund vier Milliarden Euro in das Terminal 3 im Süden des größten deutschen Flughafens investiert.

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Geplant waren beim Spatenstich vor gut zehn Jahren zwischen 2,5 und 3 Milliarden Euro sowie eine Eröffnung bereits im Jahr 2022.

Der Bau hat sich vor allem wegen der Covid-Pandemie verzögert. Als erste Flugzeuge werden am Donnerstag (23. April) Maschinen chinesischer Airlines erwartet.

Am Mittwoch wurde das neue Passagierterminal 3 mit einem Festakt eröffnet.
Am Mittwoch wurde das neue Passagierterminal 3 mit einem Festakt eröffnet.  © Boris Roessler/dpa

Weiterer Flugsteig könnte noch hinzukommen

Mit der möglichen Erweiterung des T3 um einen weiteren Flugsteig wäre das Ende des genehmigten Ausbaus am größten deutschen Flughafen erreicht. 2025 haben rund 63 Millionen Menschen die gut 460.000 Starts und Landungen genutzt.

Möglich sind mit dem bestehenden System laut Planfeststellung gut 700.000 Bewegungen, sodass noch eine erhebliche Reserve vorhanden ist. Auch zur Eröffnung des T3 regte sich in der Region Protest gegen Lärm und Umweltbelastungen.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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