Frankfurt am Main - Am späten Freitagabend ist ein voll besetztes Auto in das Becken des Frankfurter Osthafens gestürzt. Die fünf 17 und 18 Jahre alten Insassen erlitten dabei teils schwere Verletzungen. Der Zustand zweier Personen sei kritisch, sagte ein Sprecher der Polizei.
Demnach hatte ein Zeuge gegen 22.20 Uhr den Vorfall gemeldet. Polizei und Feuerwehr rückten daraufhin mit einem Großaufgebot am Einsatzort in der Lindleystraße an.
Nach den ersten Erkenntnissen war der Wagen dort aus noch ungeklärter Ursache auf das Hafenbecken zugefahren, hatte das dort angebrachte Schutzgitter durchbrochen, war in das Nordbecken des Osthafens gestürzt und dort auf den Grund gesunken.
Feuerwehr-Taucher befreien zwei Personen aus gesunkenem Auto
Drei der fünf Insassen hätten sich laut Polizei daraufhin eigenständig aus dem Auto befreien können, zwei mussten von Tauchern der Feuerwehr gerettet werden. Alle fünf Verletzte befinden sich derzeit in Krankenhäusern.
Die Feuerwehr konnte später das Fahrzeug mit schwerem Gerät aus dem Wasser bergen.
Die genauen Umstände des Unfalls sind Gegenstand der Ermittlungen der Frankfurter Polizei. Wie der Sprecher abschließend sagte, habe noch in der Nacht ein Gutachter vor Ort seine Arbeit aufgenommen.