Unfall auf der A5 mit zwei Verletzten: Bis zu sieben Kilometer Stau
Frankfurt am Main - Es kam zu einer "erheblichen Staubildung von bis zu sieben Kilometern", wie ein Polizeisprecher sagte - ein schwerer Unfall auf der A5 bei Frankfurt war der Grund für die massiven Verkehrsbehinderungen am Freitag.
Der Crash ereignete sich gegen 12.05 Uhr zwischen dem Autobahnkreuz Bad Homburg und dem Frankfurter Nordwestkreuz, wie das Polizeipräsidium Frankfurt am Samstag mitteilte.
Demnach war ein Lastwagen auf dem mittleren Fahrstreifen der A5 in südlicher Richtung unterwegs. Der Lkw-Fahrer wollte mit dem Laster auf die rechte Fahrspur wechseln. Dabei touchierte er aus noch unbekannter Ursache das Auto einer auf dem rechten Streifen fahrenden 22-Jährigen.
Die junge Frau verlor in der Folge die Kontrolle über ihren Wagen. Das Auto wurde über den mittleren Fahrsteifen hinweg auf den linken Streifen der A5 geschleudert und krachte dort gegen den Wagen eines 42-jährigen Fahrers.
Das Auto der 22-Jährigen prallte noch gegen die linke Betonleitwand, danach wurde der Wagen durch die Wucht der Kollision zurück auf den mittleren Fahrstreifen geworfen, wo das Wrack - um die Längsachse gedreht - auf die rechte Seite gekippt stehen blieb.
Crash auf der A5 bei Frankfurt: Feuerwehr muss Treibstofftank abpumpen
Die junge Frau und der 42-jährige Autofahrer wurden beide jeweils leicht verletzt. "Glücklicherweise konnten alle Beteiligten ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen", ergänzte der Sprecher.
An dem Lastwagen und den beiden Autos entstand teils erheblicher Schaden, eine Einschätzung der Frankfurter Polizei zur ungefähren Höhe der Summe liegt aber noch nicht vor.
An dem Wagen der 22-Jährigen wurde bei dem Unfall unter anderem der Treibstofftank aufgerissen. Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten daher "den verbleibenden Tankinhalt aufwendig abpumpen und die ausgelaufenen Betriebsstoffe binden", hieß es weiter.
Die Folge waren erhebliche Verzögerungen bei den Bergungsmaßnahmen, sodass der rechte und der mittlere Fahrstreifen der A5 in Richtung Süden bis etwa 13.20 Uhr gesperrt blieben: Ein langer Stau war die Folge.
Titelfoto: Marijan Murat/dpa

