"Auseinandersetzung im Milieu"? Zweiter Toter nach Schießerei in Hamburg identifiziert

Von Stephanie Lettgen

Hamburg - Nach den Schüssen auf einem Gewerbehof in der Nähe der Hamburger Messehallen ist der zweite Tote identifiziert. Es handele sich um einen 33-jährigen Mann, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit.

In der Nähe der Messehallen wurden am Dienstagabend zwei Männer getötet. Ein dritter Beteiligter wurde verletzt.  © Bodo Marks/dpa

"Zum Hintergrund können wir sagen, dass Anhaltspunkte für eine mögliche Auseinandersetzung im Milieu bestehen." Weitere Details wollte sie nicht veröffentlichen.

Zeugen hatten laut Polizei am späten Dienstagabend im Stadtteil St. Pauli Schussgeräusche gehört und den Notruf gewählt.

Die Beamten eilten zum Einsatzort in der Lagerstraße nahe der S-Bahn-Station Sternschanze. Dort fanden die Einsatzkräfte einen leblosen 47-Jährigen. Den 33-Jährigen entdeckte die Polizei bei der Durchsuchung des Gebäudes.

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Ein 48-Jähriger wurde zudem schwer verletzt, er hatte sich selbstständig auf den Weg ins Krankenhaus gemacht.

Erst Ende Juni hatten Unbekannte eine Handgranate auf das Betriebsgelände geworfen, die dort detonierte. Das Gebäude und mehrere Autos wurden beschädigt.

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Die Ermittlungen dauerten an, erklärte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft. "Zusammenhänge werden dabei selbstverständlich geprüft."

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