Nach Schüssen auf Rockerboss: Polizei stellt Zusammenhang mit anderer Tat her
Hamburg - Noch immer sind die Täter auf der Flucht! Mehr als ein Jahr nach den lebensgefährlichen Schüssen auf einen 41-jährigen Rockerboss im Hamburger Stadtteil Farmsen-Berne hat die Polizei Verbindungen zu einem anderen Fall hergestellt.
Der Mann, bei dem es sich um den Präsidenten der Rockergruppe Comancheros handeln soll, war am 9. Juni 2025 vor einem Haus im Bullskamp durch mehrere Schüsse lebensgefährlich verletzt worden. Der oder die Täter konnten flüchten.
Bereits Anfang des Jahres hatte die Polizei Bilder von einem möglichen Fluchtfahrzeug veröffentlicht. Dabei handelt es sich um einen silbernen Mercedes Vito.
Im Laufe der Ermittlungen haben die Beamten nun den Zusammenhang mit einer weiteren Tat im Stadtteil Hohenfelde nur wenige Tage zuvor hergestellt.
Am 1. Juli 2025 waren die Scheiben eines Tattoostudios und eines Massagesalons in der Hartwicusstraße durch Schüsse beschädigt worden.
In diesem Fall sollen mindestens zwei Täter zu Fuß in Richtung Mundsburger Damm geflüchtet sein. Einer von ihnen, zwischen 25 und 30 Jahren alt, trug dunkle Kleidung.
Anhand von Videomaterial geht die Polizei davon aus, dass die Täter in einem dunklen BMW flüchteten. Mit der Veröffentlichung erhoffen sich die Ermittler neue Hinweise und Ansätze zur Aufklärung.
Zeugen, die Hinweise zu beiden Taten geben können oder anderweitig verdächtige Beobachtungen machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/4286-56789 oder sich bei der Polizei Hamburg zu melden.
Titelfoto: NEWS5 / René Schröder
