Nach Feuer in Hamburger Schule: Unterricht fällt teilweise aus

Hamburg - In der Hamburger Brechtschule in der Norderstraße ist am Freitagabend ein Feuer ausgebrochen. Erst nach rund vier Stunden war der Brand gelöscht. Für die älteren Schüler fällt der Unterricht am Montag aus.

Feuerwehrleute vor der Hamburger Schule. Hier ist am Abend der Dachstuhl in Brand geraten.
Feuerwehrleute vor der Hamburger Schule. Hier ist am Abend der Dachstuhl in Brand geraten.  © Blaulicht-News.de

An der Grundschule, die in einem separaten Gebäude untergebracht sei, finde der Unterricht statt, sagte der Geschäftsführer der Brechtschule, Andreas Haase, am Sonnabend der Deutschen Presse-Agentur.

Am Freitag ging gegen 18.26 Uhr der Dachstuhl des alten Schulgebäudes in Flammen auf, so Thorsten Kraatz, Sprecher der Feuerwehr auf TAG24-Nachfrage. Der Löscheinsatz war zu dem Zeitpunkt (Stand: 21 Uhr) noch in vollem Gange.

Insgesamt waren in der Spitze 100 Feuerwehrleute und vier Löschzüge im Einsatz. Allerdings gestaltete sich dieser als sehr schwierig, so der Sprecher weiter.

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Die Einsatzkräfte konnten demnach nur von einer Seite des Altbaus aus arbeiten. Zur Unterstützung wurde ein Teleskopmastfahrzeug (53 Meter) angefordert.

Um 22.10 Uhr war das Feuer erfolgreich gelöscht und die Aufräumarbeiten der Rettungskräfte konnte beginnen. Zusätzlich wurde eine Brandwache eingerichtet.

Personen seien glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen. Die Brandursache ist auch am Samstagvormittag unklar, so eine Sprecherin der Polizei auf TAG24-Nachfrage.

Ein Brandursachenermittler werde eingeschaltet. Wann dieser die Schule untersuchen wird, konnte die Sprecherin nicht sagen.

Feuerwehr warnte vor Rauchgasen

Gegen 20.15 Uhr gab die Feuerwehr eine Gefahrenmeldung via Nina-Warnapp raus. Durch den Großbrand gebe es eine starke Rauchentwicklung, bestätigte auch ein Sprecher auf Nachfrage.

Die Rauchgase konnten Menschen gefährden. Den Angaben zufolge zog die Rauchwolke am Freitagabend in Richtung Norden. Entsprechend waren die Regionen St. Georg, Hammerbrook, Hohenfelde und Borgfelde betroffen.

Die Feuerwehr empfahl, die betroffenen Gebiete zu meiden, Fenster und Türen zu schließen sowie Lüftungen und Klimaanlagen auszuschalten. Inzwischen ist die Gefahr vorüber.

Erstmeldung vom 21. Juni, 19.29 Uhr. Zuletzt aktualisiert am 22. Juni, 16.08 Uhr.

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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