1200 Volt: Frau rastet in S-Bahn aus und springt plötzlich auf die Strom-Gleise!

Hamburg - Am Dienstagmorgen kontrollierten Mitarbeiter der S-Bahn in Hamburg eine 49-jährige Frau. Sie hatte zwar einen Fahrschein dabei, dieser war jedoch für die aktuell gefahrene Zone nicht mehr gültig.

Eine Hamburger S-Bahn fährt in eine Haltestelle ein. (Symbolfoto)
Eine Hamburger S-Bahn fährt in eine Haltestelle ein. (Symbolfoto)  © Daniel Reinhardt/dpa

Aus diesem Grund baten die Kontrolleure die Frau am S-Bahnhof Othmarschen dann, aus dem Zug zu steigen. Die 49-Jährige soll laut der Polizei sehr aggressiv gewesen sein und die Mitarbeiter angeschrien haben. 

Dann sei sie plötzlich über den Bahnsteig gelaufen und unvermittelt auf die Gleise gesprungen. Dort habe sie sich dann auf die Schienen gesetzt.

Die Mitarbeiter versuchten die Frau zu überreden, den Gleisbereich zu verlassen, als die 49-Jährige offenbar das Gleichgewicht verlor und rückwärts gegen die Isolation der Stromschiene kippte. Als sie sich wieder aufrichten wollte, griff sie nach hinten und berührte dabei die Stromschienen.  

Dabei erlitt die Frau einen Stromschlag. Sofort wurde ein Rettungsdienst informiert und die Abschaltung des Stroms in die Wege geleitet. 

Den Mitarbeitern der S-Bahn gelang es nun auch, die verwirrte Frau vom Verlassen des Gleisbereichs zu überzeugen. 

Die Frau hatte riesiges Glück, es bestand keine Lebensgefahr

Die Frau wurde mit einer Stromverletzung in ein Krankenhaus gebracht. (Symbolfoto)
Die Frau wurde mit einer Stromverletzung in ein Krankenhaus gebracht. (Symbolfoto)  © Boris Roessler/dpa

Anschließend wurde sie von einem Notarzt betreut und mit einer Stromverletzung in ein Krankenhaus gebracht. Nach Angaben des Rettungsdienstes soll keine Lebensgefahr bestanden und die Frau riesiges Glück gehabt haben.

Gegenüber den Einsatzkräften konnte die Frau nicht erklären, warum sie auf die Gleise gesprungen war.

Angesichts dieses Vorfalls warnt die Bundespolizei vor leichtsinnigem Verhalten auf Bahnanlagen. Die Menschen brächten nicht nur sich selbst in Lebensgefahr, sondern würden auch andere Personen gefährden.

In den Stromschienen fließen 1200 Volt Strom. Eine Berührung sei lebensgefährlich und oftmals tödlich.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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