hvv-Blog: Bahnstrecke gesperrt, aber Chaos bleibt vorerst aus

Hamburg - Egal ob U- oder S-Bahn, Bus oder HADAG-Fähre, Hochbahn oder VHH - wo es aktuell im hvv in Hamburg größere Störungen gibt, erfahrt Ihr in diesem Blog.

Im hvv-Netz kommt es immer wieder zu Störungen und (Teil-)Ausfällen. (Symbolfoto)  © Marcus Brandt/dpa

26. Oktober, 11.49 Uhr: Sperrung der Bahnstrecke zwischen Hbf und Harburg

Seit dem heutigen Montag ist die Bahnstrecke zwischen Hamburg Hauptbahnhof und Hamburg-Harburg gesperrt. Die Sperrung hat bis zum 22. November Bestand.

Obwohl Pendler allesamt auf die S-Bahn umsteigen mussten, sei das befürchtete Chaos an den Bahnsteigen am Montagmorgen ausgeblieben, so eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Allerdings müsse damit gerechnet werden, dass es zur Feierabendzeit deutlich voller an den Gleisen werden wird, betonte die Mitarbeiterin.

Das befürchtete Chaos an den Bahnsteigen blieb am Montagmorgen zunächst aus.  © Daniel Bockwoldt/dpa

16. Oktober, 14.35 Uhr: Teilstrecke der U3 ab 19. Oktober gesperrt

Ab Montag (19. Oktober) gibt es eine Sperrung auf der Strecke der U3. Noch bis zum 29. Oktober fahren zwischen den Haltestellen St. Pauli und Rathaus keine Züge mehr, teilte die Hamburger Hochbahn mit.

Der Grund: Auf der Strecke sollen alte Holzschwellen durch neue Kunststoffschwellen ersetzt werden. Außerdem werden in dem Zuge zusätzlich 300 Meter Schienen erneuert.

Wegen der Baustelle soll die Metrobus-Linie 17 so umgeleitet werden, dass die betroffenen Haltestellen der U3 - wie Landungsbrücken, Baumwall (Elbphilharmonie) und Rödingsmarkt - von den Bussen angefahren werden.

Zwischen den Haltestellen St. Pauli und Rathaus müssen die Hamburger statt mit der U-Bahn in der nächsten Zeit mit Bussen fahren. (Symbolbild)  © Daniel Bockwoldt/dpa

16. Oktober, 14.05 Uhr: Bauarbeiten auf S-Bahnstrecke - S1, S2, S7 betroffen

Hamburger aus Bergedorf müssen sich in den Herbstferien auf längere Fahrzeiten einstellen. Wegen Gleisarbeiten auf der Bahnstrecke der S1, S2 und S7 müssen Fahrgäste auf Ersatzbusse ausweichen.

Genauer gesagt: Zwischen Berliner Tor und Bergedorf wird die S-Bahnstrecke ab Samstag (17. Oktober) bis zum Ende der Herbstferien am 1. November gesperrt. Deswegen müssen Reisende auf Ersatzbusse umsteigen, wodurch sich die Fahrt nach Angaben der Deutsche Bahn um 20 Minuten verlängert.

Auch die Bahnen der S2 zwischen Diebsteich und Bergedorf entfallen. Die S7 pendelt in der Zeit nur zwischen Bergedorf und Aumühle.

Von Altona in Richtung Airport/Poppenbüttel fährt die S1 über Holstenstraße, Sternschanze und Dammtor. In der entgegengesetzten Richtung fährt die S-Bahnlinie über Jungfernstieg, Landungsbrücken und Reeperbahn.

Zwischen Berliner Tor und Bergedorf müssen Pendler auf Ersatzbusse ausweichen. (Symbolbild)  © David Hammersen/dpa

14. Oktober, 18.34 Uhr: U1 wegen medizinischen Notfalls stark gestört

An der Hamburger U-Bahnstation Ohlsdorf läuft derzeit ein Einsatz, der den Zugverkehr auf der Linie U1 stark stört. Nachdem einige Züge komplett ausgefallen waren, fährt die U1 derzeit unregelmäßig.

Der Grund: "Ein medizinischer Notfall mit laufender Reanimation", bestätigte ein Feuerwehrsprecher auf Nachfrage von TAG24. Wie lange die Störung aufgrund des Notfalls noch andauert, ist unklar.

Derzeit läuft ein Einsatz an der U-Bahnstation Ohlsdorf.  © privat

14. Oktober, 16.21 Uhr: U1 fährt ab 15. Oktober wieder regulär

Nach rund 13 Wochen Sperrung nimmt die U1 am 15. Oktober 2026 den regulären Betrieb zwischen Fuhlsbüttel Nord und Lattenkamp wieder auf. Zudem entfällt die ursprünglich geplante Durchfahrt der Haltestelle Ohlsdorf ohne Halt in Richtung Innenstadt vom 15. bis 28. Oktober.

Die zentrale Bauphase des Projekts "Ohlsdorf 2026" sei damit erfolgreich abgeschlossen, wie die Hamburger Hochbahn mitteilte.

Während der Sperrung wurden der über 100 Jahre alte Bahnsteig in Ohlsdorf erneuert, eine U-Bahn-Brücke über die Alsterdorfer Straße ersetzt sowie Gleise, Schwellen und Stromschienen ausgetauscht. Insgesamt investierte die Hochbahn nach eigenen Angaben rund 23 Millionen Euro in die Modernisierung der Infrastruktur.

Die ursprünglich geplante Durchfahrt der Haltestelle Ohlsdorf ohne Halt in Richtung Innenstadt vom 15. bis 28. Oktober entfällt. (Archivfoto)  © Marcus Brandt/dpa

14. Oktober, 11.29 Uhr: Steilshooper Allee wird zur Einbahnstraße

Im Zuge des U5-Baus wird die Steilshooper Allee vom 19. bis 31. Oktober 2026 zwischen Alfred-Mahlau-Weg und Eichenlohweg zur Einbahnstraße in Richtung Innenstadt.

Grund ist der Bau eines Notausstiegs, bei dem Spezialgeräte in den Straßenraum hineinragen. Der Verkehr in Richtung Bramfeld wird über den Ring 2 und die Bramfelder Chaussee umgeleitet.

Fuß- und Radwege bleiben bestehen und werden um die Baustelle herumgeführt. Die Arbeiten finden laut Hamburger Hochbahn bewusst während der Herbstferien statt, um Verkehrsbehinderungen möglichst gering zu halten.

Die neue U5 soll ganz ohne Fahrer auskommen. (Visualisierung)  © Hamburger Hochbahn

8. Oktober, 14.35 Uhr: Störungen auf U1-Linie aufgrund von Kabelschaden

Aktuell gibt es Störungen bei der U-Bahn: Laut hvv fährt die U1 aktuell zwischen den Haltestellen Ohlstedt/Großhansdorf und Lattenkamp (Sporthalle) nur unregelmäßig.

Grund der Störung im Betriebsablauf ist demnach ein Kabelschaden. Es wird davon ausgegangen, dass die Beeinträchtigungen noch bis zum Abend bestehen werden.

5. Oktober, 8.44 Uhr: Wichtige Strecke gesperrt

Noch bis zum 19. Oktober um 4 Uhr ist die Bahnstrecke zwischen Ahrensburg und dem Hamburger Hauptbahnhof dicht. Grund dafür sind Arbeiten im Zuge des Ausbaus der Linie S4.

Von der Sperrung betroffen sind die Linien RE8, RE80 und RB81. Damit werden auch die Stationen Hamburg-Hasselbrook, Hamburg-Tonndorf und Hamburg-Rahlstedt nicht von den Regionalzügen bedient. Für Fahrgäste wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

5. Oktober, 6.17 Uhr: Einsatz von Kreditkarte als Ticket soll bei der Hochbahn möglich sein

Fahrgäste der Hamburger Hochbahn sollen in Zukunft Kreditkarten als Fahrscheine in Bussen und Bahnen nutzen können. "Wir wollen, dass unsere Fahrgäste perspektivisch wie in London mobil mit der Kreditkarte zahlen können", sagte Hochbahn-Finanzvorständin Merle Schmidt-Brunn im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

"Ein solches System wird auch bei uns kommen, nur wird das noch dauern. Ich denke, das System wird bis 2030 bereit sein." Schmidt-Brunn sagte, die Einführung der Nachweismöglichkeit solle dazu beitragen, Fahrgäste zu gewinnen. "Besonders diejenigen, die nicht jeden Tag die Hochbahn nutzen, sollen so angesprochen werden."

Hochbahn-Finanzvorständin Merle Schmidt-Brunn hält die Einführung des Angebots bis 2030 für realistisch. (Archivfoto)  © Marcus Brandt/dpa

24. September, 18.23 Uhr: Bilanz zum Prüfmarathon im hvv

Insgesamt 300 Kontrolleurinnen und Kontrolleure von verschiedenen Verkehrsunternehmen waren am Donnerstag seit dem frühen Morgen im Einsatz. Im gesamten Verbundgebiet gab es Fahrkartenprüfungen in Bussen und Bahnen, die einige Tage zuvor als "Prüfmarathon" angekündigt wurden.

Das Ergebnis: Insgesamt 26.052 Fahrgäste wurden am Donnerstag kontrolliert. 3,5 Prozent, also 903 Personen von ihnen hatten dabei keine gültige Fahrkarte bei sich.

"Durch die Vorankündigung des Prüfmarathons wird öffentlichkeitswirksam für die Notwendigkeit von Fahrkartenkontrollen geworben. Gleichzeitig wird damit die Arbeit der Kolleginnen und Kollegen der Prüfdienste gewürdigt", teilte die Hamburger Verkehrsverbund GmbH mit. Ab sofort werde in Zukunft wieder unangekündigt kontrolliert.

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