Von Leonie Asendorpf
Hamburg - Der Bahnverkehr rund um Hamburg war seit einem Oberleitungsschaden am vergangenen Mittwoch gestört. Der Schaden konnte am Freitagnachmittag jedoch behoben werden.
Durch die Reparaturarbeiten kam es zwischenzeitlich zu Ausfällen und Verspätungen im Nah- und Fernverkehr.
Wie eine Sprecherin der Bahn mitteilte, konnten die Reparaturarbeiten erfolgreich abgeschlossen werden, die betroffene Strecke zwischen Hamburg- Hauptbahnhof und Hamburg-Altona könne wieder zweigleisig befahren werden. Die Untersuchungen zur genauen Schadensursache liefen noch, sagte die Sprecherin. Ein ICE war in eine bereits beschädigte Oberleitung gefahren.
Seit Mittwochabend war nur ein eingleisiger Verkehr auf dem Abschnitt möglich gewesen. Nach Angaben der Bahn kam es deswegen im Fernverkehr zu Zugausfällen auf den Verbindungen zwischen Hamburg und Nordrhein-Westfalen sowie Berlin und Frankfurt.
Erst am 20. März war die Strecke zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Altona nach Bauarbeiten wieder für den Regional- und Fernverkehr freigegeben worden. Nur fünf Tage später kam es dann zu dem Oberleitungsschaden.
Erstmeldung um 12.10 Uhr, aktualisiert um 20.32 Uhr.