Pizza wie in New York? Das kann der neue Food-Hotspot in Hamburg
Hamburg - Am Freitag hat der "New York Slice Club" in den Alsterarkaden die große Eröffnung seines allerersten Standorts in Deutschland gefeiert. Das Versprechen: Pizza wie im "Big Apple" direkt nach Hamburg bringen. Doch hält der neue Pizza-Spot der Stadt, was er verspricht? TAG24 hat den Geschmackstest gemacht.
Wer schon einmal in New York war, dürfte den riesigen Pizza-Slices kaum widerstanden haben.
Die XL-Stücke sind bekannt für ihren dünnen, knusprigen Boden, der sich im Idealfall zusammenfalten lässt, reichlich Käse, würzige Tomatensauce und den klassischen Verkauf auf einem schlichten Pappteller.
Beim Betreten des "New York Slice Club" (NYSC) erinnert zunächst vor allem eine rund zehn Meter breite Videowand an die US-Metropole. Dort flimmern schnelle Impressionen aus New York und von den angebotenen Speisen über die Bildschirme.
Ansonsten wirkt das Restaurant eher modern und auf Social Media ausgerichtet als ein klassischer Streetfood-Laden. Dazu passen auch die silbernen Pizzakartons für To-go-Bestellungen, deutlich stylischer als der einfache Pappteller aus New York.
Hinter dem Konzept steckt die Gustoso-Gruppe, zu der auch die Restaurantkette "60 Seconds to Napoli" gehört. Statt auf neapolitanische Pizza, die bei rund 485 Grad in nur 60 Sekunden gebacken wird, setzt das Unternehmen diesmal auf Slices mit dünnen, krossen Boden, der aus fünf verschiedenen Mehlsorten und Sauerteig hergestellt wird.
Für die Entwicklung des Konzepts reiste das Team um NYSC-Geschäftsführer Nicolas Rux nach eigenen Angaben mehrfach nach New York und probierte sich dort durch zahlreiche Pizza-Läden.
"Für die perfekten Slices haben wir rund ein Jahr lang an unserer Rezeptur gearbeitet. Aromatischer Sauerteig, 48 Stunden Fermentation, [...] und die besten Zutaten aus Italien machen unsere Pizza zu einem Geschmackserlebnis, das Qualität und den Vibe New Yorks in jedem Bissen spürbar macht", heißt es auf der Webseite.
"New York Slice Club" neu in Hamburg: Das kostet ein Pizza-Slice
Bestellt wird an insgesamt vier Terminals. Danach heißt es: Namen eingeben und auf den Aufruf warten. Nach der Eröffnung muss sich das Team zwar noch etwas einspielen, die Abläufe funktionieren aber bereits weitgehend reibungslos.
Neben den Slices stehen außerdem Cookies, verschiedene Tiramisu-Variationen, Softeis, Caesar Salad, Garlic Knots und Meatballs auf der Speisekarte.
Die Auswahl bei den Pizza-Slices reicht von Margherita über Pepperhoney, Vodka und Burrata bis hin zu einer veganen Salami-Variante. Bonuspunkt: Beim Parmesan wird nicht gespart.
Ganz günstig ist der Genuss allerdings nicht. Die Preise für einzelne Slices liegen zwischen 4,90 Euro für eine Margherita und 6,50 Euro für die Truffle-Variante. Wer eine ganze Pizza möchte, zahlt für 50-Zentimeter-Durchmesser mindestens 28 Euro.
Und wie schmeckt's?
Geschmacklich bringen die Slices tatsächlich frischen Wind nach Hamburg. Vor allem die Sorten Margherita und Pepper Honey sorgen durchaus für New-York-Gefühle. Ein kleiner Wermutstropfen: Wer eine klassische amerikanische Pepperoni-Pizza erwartet, sucht diese Variante auf der Karte vergeblich.
Titelfoto: Madita Eggers/TAG24

