Polizei verhindert irre Snapchat-Schlägerei in Hamburg

Hamburg - Die Hamburger Polizei soll am Samstag eine Massenschlägerei unter Jugendlichen verhindert haben, die sich über das soziale Netzwerk Snapchat verabredet hatten. 

Polizisten bringen einen der Jugendlichen am Berliner Tor zu Boden.
Polizisten bringen einen der Jugendlichen am Berliner Tor zu Boden.  © Blaulicht-News.de

Die Beamten wurden bereits am Mittag darüber informiert, dass sich etwa 70 Jugendliche am Nachmittag an einer U-Bahnstation treffen wollten. 

Hintergrund der Verabredung sei laut eines Sprechers des Lagezentrums der Polizei die Beleidigung der Mutter eines der Teenies gewesen.

Ein Großaufgebot der Polizei erwartete die Gruppe daraufhin am U-Bahnhof "Hammer Kirche", wo die Schlägerei stattfinden sollte. 

Ein Teil der Bande flüchtete, gegen andere Beteiligte wurden Platzverweise ausgesprochen.

Am Berliner Tor eskalierte die Situation kurzzeitig, als ein Jugendlicher Beamte der Polizei massiv beleidigte und wiederholt gegen den Platzverweis verstieß. 

Der junge Mann wurde kurzzeitig festgenommen. 

Update, 13.25 Uhr

Wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte, habe eine Bürgerin im Vorfeld von der bevorstehenden Prügelei erfahren und die Polizei wenige Stunden vorher informiert. In der Folge warteten die Einsatzkräfte an der verabredeten Haltestelle sowie zahlreichen weiteren Bahnhöfen der Linie U2 zur angekündigten Zeit auf die Jugendlichen und lösten die Versammlung auf.

Insgesamt wurden 50 verdächtige Personen im Alter zwischen 14 und 22 Jahren angehalten und ihre Personalien festgestellt. 

Darüber hinaus nahm die Polizei vier Jugendliche in Gewahrsam, die sich den ihnen gegenüber ausgesprochenen Platzverweisen widersetzt hatten. 

Sie wurden im Anschluss ihren Eltern übergeben. Der Polizeieinsatz dauerte bis nach Mitternacht an.

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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