Schwerer Schicksalsschlag! TV-Arzt Johannes Wimmer zieht sich zurück

Hamburg - Der Hamburger Mediziner und Fernsehmoderator Dr. Johannes Wimmer (37) hat sich seit einigen Wochen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. 

Der Hamburger Arzt wurde auch als Moderator und Buchautor bekannt.
Der Hamburger Arzt wurde auch als Moderator und Buchautor bekannt.  © Screenshot Instagram/doktorjohanneswimmer (Bildmontage)

Für den TV-Arzt gibt es derzeit etwas viel Wichtigeres, denn er bangt um das Leben seiner kleinen Tochter Maximilia. Seine Follower wollte er nun aber nicht mehr im Ungewissen lassen und meldete sich nach wochenlanger Pause in dem sozialen Netzwerk mit einer kurzen Nachricht zurück.

"Vielen von Euch ist aufgefallen, dass etwas nicht stimmen kann, da alles, sogar der fest geplante Buchstart Anfang September ausfällt", schrieb der Mediziner jetzt auf seinem Instagram-Account. Und weiter: "Meine kleine 6 Monate alte Tochter hat einen Hirntumor und wir sind mit ihr seit Wochen auf der Intensivstation der Universitätsklinik."

Er wolle sich für die große Anteilnahme am Schicksal seines Kindes bedanken. Es sei für ihn eine Zeit voll Sorge und Ungewissheit. 

Dazu postete der 37-Jährige ein Bild von sich am Krankenbett seiner Tochter. 

"Das zerreißt einem das Herz. Das Schlimmste, was Eltern passiert und man steht hilflos daneben", schreibt eine Userin und spricht damit wohl vielen Followern aus der Seele. 

Johannes Wimmer warnte früh vor Coronavirus

Der Fernsehmediziner Johannes Wimmer war Anfang des Jahres einer der ersten, der die Ausbreitung des Coronavirus auch mit Blick auf Deutschland als bedrohlich einstufte. "Momentan haben wir einfach wirklich das Glück auf unserer Seite - das kann ganz schnell kippen", hatte er bereits im Januar öffentlich gewarnt (TAG24 berichtete).

Von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bekam der Arzt für seine Aussagen aber deutliche Kritik: "Ich verstehe die ganze Hektik und Herangehensweise nicht, die Herr Doktor Wimmer hier macht." 

Wenig später breitete sich das Virus auch in Deutschland rasant aus. Seit Mitte März müssen die Menschen auch hierzulande mit massiven Einschränkungen ihres Lebens umgehen. 

Titelfoto: Screenshot Instagram/doktorjohanneswimmer (Bildmontage)

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