Bis zu minus 14 Grad! Sturmböen und Schnee im Norden sorgen für Gefahr auf glatten Straßen

Von Celine Hog

Hamburg/Schwerin/Kiel - Die neue Woche startet im Norden mit dauerhaften Minusgraden, Frost, vereinzeltem Schneefall und der damit einhergehenden Gefahr auf glatten Straßen.

Auch in Hannover lag bereits vor wenigen Tagen noch Schnee.
Auch in Hannover lag bereits vor wenigen Tagen noch Schnee.  © Julian Stratenschulte/dpa

Am Sonntag herrscht Dauerfrost bei minus 2 Grad auf den nordfriesischen Inseln und minus 4 Grad in Hamburg, wie der Deutsche Wetter-Dienst mitteilt. Im Lauf des Tages schneit es an der Nordsee. Ein frischer, teils böiger Ostwind fegt über den Norden.

Nachts fallen die Temperaturen auf bis zu minus 9 Grad an der Grenze zu Mecklenburg. Dort werden diese Temperaturen auch tagsüber schon erreicht und sinken nachts auf bis zu minus 14 Grad. Zwischen Darß und Rügen kommt es zudem zu teils stürmischen Windböen.

Zum Montag nimmt auch der Wind in Schleswig-Holstein weiter Fahrt auf: Nachts sind an den Küsten teilweise Sturmböen möglich, die bis in die Nacht zum Mittwoch andauern. Auch in Mecklenburg-Vorpommern herrschen weiter stürmische Böen. Die Temperaturen bleiben ähnlich eisig wie am Vortag.

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Im Verlauf des Dienstags kommt es im Norden zu Auflockerungen und Temperaturen von minus 1 bis minus 5 Grad in Schleswig-Holstein. In Mecklenburg-Vorpommern herrschen Dauerfrost und Temperaturen zwischen minus 3 bis minus 8 Grad.

Schneefall und glatte Straßen in Hamburg und Schleswig-Holstein

Schneefall sorgt in den nächsten Tagen unter anderem für glatte Straßen im Norden. (Symbolbild)
Schneefall sorgt in den nächsten Tagen unter anderem für glatte Straßen im Norden. (Symbolbild)  © Lars Penning/dpa

Nachts erreicht Hamburg und Schleswig-Holstein aus Südwesten ein Niederschlagsgebiet, das gefrierenden Regen und Schneefall mit sich bringt. "Am Dienstag herrscht durch Schnee auf den Straßen daher die höchste Glättegefahr diese Woche", teilte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes mit.

Ab Mittwoch zieht der Schneefall weiter nach Mecklenburg-Vorpommern und sorgt dort ebenfalls für teils gefrierenden Schneeregen. Die Temperaturen im Norden bewegen sich zwischen 0 und minus 8 Grad. Der Wind an den Küsten flacht ab.

Ab Donnerstag ist ein weiteres Niederschlagstief abgekündigt, das zum Freitag vermutlich besonders in Mecklenburg-Vorpommern für weiteren Schnee sorgt.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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