DRK schlägt Alarm: Blutkonserven sind nahezu aufgebraucht

Von Isabell Scheuplein

Frankfurt/Stuttgart - Wegen Ferienzeit, Winterwetter und Infektwelle sind die Blutkonserven in Baden-Württemberg und Hessen dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) zufolge nahezu aufgebraucht.

Blutkonserven in Hessen und Baden-Württemberg sind nahezu aufgebraucht. (Symbolfoto)  © Oliver Berg/dpa

Derzeit kämen mehrere ungünstige Umstände zusammen, die vor allem die routinierten Spender und Spenderinnen davon abhielten, teilt der DRK-Blutspendedienst für die beiden Bundesländer mit.

Die aktuelle Versorgungslage sei angespannt und drohe, sich zu verschärfen. Bereits mehrere Tage infolge, an denen es nicht genügend Spenden gebe, wirkten sich unmittelbar auf die Versorgung aus.

Aktuell reichten die Lagerbestände nur noch knapp zwei Tage - notwendig seien aber vier bis fünf Tage, um die Versorgung von Patientinnen und Patienten entsprechend dauerhaft und stabil sicherzustellen.

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"Wir bitten daher all diejenigen, die sich gesund fühlen, dringend in den nächsten Tagen Blut spenden zu gehen", sagt Sprecherin Norah Löhlein. Für eine Vollblutspende benötige man nur etwa eine Stunde Zeit.

Jede Spende zähle. Besonders benötigt würden aktuell die Blutgruppen A-, 0- und 0+.

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Alleine in Hessen und Baden-Württemberg würden täglich rund 3000 Blutkonserven (!) benötigt, um eine lückenlose Versorgung für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Schon wenige Tage mit hoher Spendenbereitschaft könnten entscheidend dazu beitragen, die Lage wieder zu entspannen. Der Blutspendedienst des Deutschen Roten Kreuzes sichert nach eigenen Angaben 85 Prozent der Versorgung mit Blutprodukten in beiden Bundesländern ab.

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