Geisterfahrerin 35 Kilometer auf A7 unterwegs: Erst Vollsperrung und "Stop Sticks" ziehen sie aus dem Verkehr

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Göttingen/Hann. Münden/Kassel/Guxhagen - Rund 35 Kilometer hat in der Nacht zum Montag eine 68 Jahre alte Frau auf der A7 zwischen Südniedersachsen und Nordhessen als Geisterfahrerin zurückgelegt. Erst durch eine Vollsperrung und die eingesetzten "Stop Sticks" konnte die Fahrt von der Polizei beendet werden.

Erst mit einer Vollsperrung und "Stop Sticks" konnte die Polizei die Frau zum Anhalten zwingen. (Symbolbild)
Erst mit einer Vollsperrung und "Stop Sticks" konnte die Polizei die Frau zum Anhalten zwingen. (Symbolbild)  © Marijan Murat/dpa

Verletzte gab es nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zum Glück keine. Wie eine Polizeisprecherin berichtete, seien erste Notrufe wegen des in der falschen Fahrtrichtung auf der A7 bei Hann. Münden nach Süden fahrenden schwarzen VW Golf gegen 1.25 Uhr eingegangen.

Daraufhin sei sofort eine Warnung im Rundfunk veranlasst und an der Abfahrt Kassel-Nord eine erste Vollsperrung eingerichtet worden.

Allerdings habe die eingesetzte Polizeistreife dem Golf ausweichen müssen, um einen Frontalzusammenstoß zu vermeiden.

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Auch die folgenden Anhalteversuche der Polizei seien erfolglos geblieben und die Frau habe ihre Geisterfahrt unbeirrt mit einer Geschwindigkeit zwischen 40 und 140 km/h fortgesetzt, wobei sie auch noch eine Betonschutzwand streifte.

Schließlich konnte der Golf dann bei Guxhagen mithilfe der "Stop Sticks" angehalten werden.

Verwirrte Geisterfahrerin in Krankenhaus eingeliefert

35 Kilometer fuhr die 68-Jährige am frühen Montagmorgen in falscher Fahrtrichtung. (Symbolbild)
35 Kilometer fuhr die 68-Jährige am frühen Montagmorgen in falscher Fahrtrichtung. (Symbolbild)  © 123Rf/smileus

Erste Tests hätten dann im Anschluss ergeben, dass die 68-Jährige weder unter Drogen-, noch unter Alkoholeinfluss stand. Sie habe laut der Sprecherin aber einen "verwirrten Eindruck" gemacht, weshalb sie in ein Krankenhaus in Kassel eingeliefert wurde.

Ihren Führerschein beschlagnahmten die Polizisten. Gegen die Frau werde nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Zudem bittet die Polizei Verkehrsteilnehmer, die durch die Falschfahrerin gefährdet wurden, sich mit der zuständigen Polizei in Göttingen unter der Rufnummer 0551/4912115 in Verbindung zu setzen.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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