Kind (2) bekommt Desinfektionsmittel im McDonald's serviert: Wie konnte das passieren?

Von Lea Winkler

Kassel - Ein Kleinkind hatte im November 2025 in einer Kasseler McDonald's-Filiale Desinfektionsmittel statt Wasser getrunken. Jetzt sind die Ermittlungen in dem Fall abgeschlossen.

Das Verfahren gegen einen Mitarbeiter des Fast-Food-Restaurants hat die Staatsanwaltschaft jetzt eingestellt.  © Uwe Zucchi/dpa

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kassel mitteilte, sei das Verfahren gegen einen Mitarbeiter eingestellt worden.

Das damals zweijährige Kind hatte aus einer Wasserflasche getrunken, die Bestandteil eines Kindermenüs ist.

Der Staatsanwaltschaft zufolge sei überschüssiges Desinfektionsmittel möglicherweise von einer Reinigungskraft in eine leere Getränkeflasche gefüllt worden.

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Zunächst habe sich die Flasche abseits des Verkaufsbereichs in einem Büro der Filiale im Stadtteil Bettenhausen befunden und sei später in den Verkauf gelangt.

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Genauer Ablauf bleibt unklar

Eine Reinigungskraft soll möglicherweise in einem Büro überflüssiges Desinfektionsmittel in eine leere Wasserflasche abgefüllt haben. Von dort kam sie dann irgendwie in den Verkauf. (Symbolfoto)  © 123RF/gorlovkv

Laut Staatsanwaltschaft Kassel lasse sich der genaue Ablauf nicht mehr vollständig rekonstruieren. Ein Mitarbeiter könne nach Einschätzung der Ermittler eine Mitverantwortung tragen. Das Verfahren gegen ihn sei jedoch eingestellt worden. 

Das Kind habe damals einen Schluck aus der Flasche genommen, den Inhalt jedoch sofort wieder ausgespuckt, hieß es weiter. Über ein kurzfristiges Unwohlsein hinaus seien keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen festgestellt worden.

Nach Polizeiangaben war das Kind vor Ort in einem Rettungswagen behandelt und danach wieder entlassen worden.

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