Scheunenbrand greift auf Wohnhaus über: Mann rettet Hund aus den Flammen
Vogelsbergkreis - Bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags war die Feuerwehr im mittelhessischen Mücke mit einem Großaufgebot bei einem Scheunenbrand im Einsatz. Auch ein Wohnhaus war betroffen. Ein Mann erlitt eine Rauchgasvergiftung, als er seinen Hund aus den Flammen rettete.
Wie ein Sprecher der Feuerwehr sagte, waren die Einsatzkräfte bereits am Nachmittag zu dem Brand in der Stresemannstraße im Mücker Ortsteil Sellnrod gerufen worden.
Bei ihrer Ankunft standen demnach bereits zwei Scheunengebäude in Flammen. Zudem habe die Gefahr bestanden, dass das Feuer auf das direkt angrenzende Wohnhaus sowie ein weiteres Wohnhaus übergreifen könnte.
Daraufhin sei Verstärkung angefordert worden. Mit insgesamt über 200 Einsatzkräften und drei Drehleitern wurde das Feuer laut dem Sprecher schließlich unter Kontrolle gebracht.
Allerdings habe man nicht verhindern können, dass die Flammen auf das angrenzende Wohnhaus übergriffen. Dies sei "schwer in Mitleidenschaft gezogen worden."
Um die letzten Brandherde zu bekämpfen, sollte das Dach des Hauses geöffnet werden, was sich wegen der angebrachten Photovoltaik schwierig gestaltete. Schließlich musste der zuständige Energieversorger für die Entfernung der Voltaik den Strom zwischenzeitlich abschalten.
Die Nachlöscharbeiten würden nun bis in die frühen Morgenstunden andauern, sagte der Feuerwehrsprecher. Noch unklar ist bislang die Brandursache sowie die Höhe des entstandenen Schadens. In diesem Zusammenhang hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Titelfoto: Fuldamedia
