Nach Gewinn-Versprechen auf Facebook: Frau verliert mehrere Tausend Euro

Falkenstein - Wieder einmal waren Betrüger mit einer Masche erfolgreich. Im Vogtland ergaunerten sie sich mithilfe eines Gewinnspielversprechens mehrere Tausend Euro.

Eine 52 Jahre alte Frau aus Falkenstein erhielt über Facebook ein Gewinn-Versprechen und überwies daraufhin Geld an Betrüger. (Symbolbild)
Eine 52 Jahre alte Frau aus Falkenstein erhielt über Facebook ein Gewinn-Versprechen und überwies daraufhin Geld an Betrüger. (Symbolbild)  © Uli Deck/dpa

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, hatte eine Frau (52) aus Falkenstein auf Facebook eine Nachricht von einer Freundin erhalten, wo ihr ein Gewinn in Höhe von 150.000 Euro versprochen wurde.

"Da die 52-Jährige ihrer Freundin vertraute, kam sie mehreren Zahlungsaufforderungen nach, die sie im Anschluss erhielt. Sie überwies insgesamt einen niedrigen fünfstelligen Betrag, in der Annahme, dass ihr die Gewinnsumme anschließend zugestellt würde", so ein Sprecher der Polizeidirektion Zwickau.

Als die 52-Jährige zufällig ihre Facebook-Freundin traf, flog der Schwindel auf. Offenbar war ihr Account gehackt worden.

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Immer wieder nutzen Verbrecher Social-Media-Plattformen oder auch Messenger-Dienste für ihre Betrugsversuche. Über WhatsApp geben sie sich gerne als Familienangehörige aus, die zum Beispiel eine neue Telefonnummer haben. Es kommt auch zu sogenannten Schockanrufen, bei denen eine Notlage vorgespielt wird, wie Anfang März in Limbach-Oberfrohna.

"Unbekannte Täter kontaktierten am späten Freitagmittag eine 85-jährige Geschädigte. Sie spielten ihr eine Notlage der Angehörigen vor und forderten eine horrende Geldsumme. Die Frau ließ sich schließlich überzeugen und warf einen fünfstelligen Betrag in einem Umschlag aus dem Fenster. Ein Mann mit einem dunklen Pkw nahm das Geld an sich und verschwand unerkannt", berichtete die Polizei.

Da es aktuell wieder vermehrt zu Betrugsfällen kommt, weist die Polizei darauf hin:

  • nicht auf Gewinnversprechen eingehen, die man über soziale Netzwerke, per Telefon, E-Mail oder Messenger-Dienst erhalten hat
  • misstrauisch bleiben, wenn es um Zahlungen geht oder Anrufe mit Schocknachrichten kommen, diese dienen zur Ablenkung, um Forderungen durchzusetzen,
  • im Zweifel an die Polizei wenden

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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