Polizei warnt vor Betrugsmasche: Täter nutzen täuschend realistisch wirkende Online-Banking-Seite

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Offenbach am Main - Die Polizei in Offenbach warnt vor einer Betrugsmasche, der schon mehrere Bankkunden zum Opfer gefallen sind.

Die Polizei hat einige Tipps parat, um der "Quishing"-Masche nicht auf den Leim zu gehen. (Symbolfoto)
Die Polizei hat einige Tipps parat, um der "Quishing"-Masche nicht auf den Leim zu gehen. (Symbolfoto)  © 123rf/foottoo

Dabei handelt es sich um das sogenannte "Quishing", bei dem die Täter mit gefälschten QR-Codes an die Bankkunden herantreten. Das Besondere am aktuellen Fall ist das höchst professionelle Vorgehen der Betrüger.

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, haben die Täter mehrere Schreiben im Namen einer Bank in Dreieich verschickt. Darin werden die Empfänger aufgefordert, einen aufgedruckten QR-Code zu scannen, um eine notwendige Verifizierung ihres Kontos vorzunehmen. Nach dem Scannen gelange man auf eine täuschend echt gestaltete Webseite mit dem Logo der Bank und der Anmeldemaske für das Online-Banking.

Im Anschluss meldeten sich angebliche Sicherheitsmitarbeiter der Bank, die dann unter dem Vorwand einer Überprüfung weitere Daten der Kunden oder Freigaben für Transaktionen erbaten. In einigen wenigen Fällen habe dies dann zu Zahlungen an die Täter geführt.

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Laut Polizei hatten sich viele der Empfänger des Schriftstückes aber auch bei der betroffenen Bank gemeldet, worauf die Angelegenheit dann zur Anzeige kam.

Polizei gibt Tipps, um nicht auf die "Quishing"-Masche hereinzufallen

Im Zusammenhang mit den vorliegenden Fällen gibt die Polizei folgende Tipps, um erfolgreiches "Quishing" zu vermeiden.

  • Scannt QR-Codes nur, wenn Ihr deren Herkunft zweifelsfrei nachvollziehen könnt.
  • Prüft vor dem Öffnen die hinterlegte Internet-Adresse sorgfältig.
  • Achtet auf geringfügige Abweichungen in Internet-Adressen.
  • Gebt niemals Zugangsdaten, PINs oder TANs auf Seiten ein, die Ihr über einen unerwarteten QR-Code aufgerufen habt.
  • Seid misstrauisch bei Anrufen, in denen angebliche Bankmitarbeiter zur Freigabe von Zahlungen oder zur Herausgabe vertraulicher Daten auffordern.
  • Zögert nicht, bei solchen Schreiben sicherheitshalber Eure Bank zu kontaktieren und Euch nach der Echtheit des Schreibens zu erkundigen. Nutzt dabei ausschließlich bekannte Kontaktwege der Bank.

Wer bereits Zugangsdaten eingegeben oder Transaktionen freigegeben hat, sollte sich sofort bei der Bank melden und die Polizei informieren.

Titelfoto: 123rf/foottoo

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