SWM warnen vor Strom-Abzocke in Magdeburg: Betrüger setzen auf perfiden "Ja"-Trick

❤️️
😂️
😱️
🔥️
😥️
👏️

Magdeburg - Die SWM warnen in Magdeburg erneut vor Betrügern, die versuchen, Kunden zum Abschluss neuer Stromverträge zu bringen. Die Täter nutzen hierbei verschiedenste Maschen.

Die Täter benutzen verschiedene Betrugsmaschen, um an die Daten zu kommen. (Symbolfoto)
Die Täter benutzen verschiedene Betrugsmaschen, um an die Daten zu kommen. (Symbolfoto)  © 123rf/andreypopov

Nach einer ersten Betrugswelle in diesem Frühjahr melden sich aktuell wieder verunsicherte Kunden bei den Stadtwerken Magdeburg (SWM). Die Betrüger sollen unter anderem behaupten, dass der Tarif "SWM Spar" auslaufe und ein neuer Vertrag nötig sei.

Für den angeblichen Wechsel wollen die falschen Mitarbeiter lediglich die Zählernummer wissen. Doch genau damit könne ein anderer Anbieter den bestehenden Vertrag bei den SWM kündigen, warnt Dr. Annette Petrasch vom SWM-Kundenservice.

Eine weitere Masche läuft über Telefonanrufe. Hier geben sich die Täter als Kooperationspartner der SWM aus und wollen den Vertrag "optimieren".

Falsche Anwälte, erfundene Schnäppchen: Betrüger legen Handwerker rein
Betrugsfälle Falsche Anwälte, erfundene Schnäppchen: Betrüger legen Handwerker rein

Währenddessen wird das Gespräch aufgezeichnet. Kunden sollen dabei gezielt dazu gebracht werden, "Ja" zu sagen. Die Aufnahme kann anschließend für einen Vertragsabschluss bei einem anderen Anbieter genutzt werden.

Auch an der Haustür müssen sich Kunden in Acht nehmen. Die Betrüger tauchen mit SWM-Logos, vermeintlichen Mitarbeiterausweisen oder entsprechender Kleidung auf. "Als SWM Magdeburg machen wir keine unangekündigten Hausbesuche, um Tarife zu optimieren", stellt Petrasch klar.

Die Stadtwerke raten, Zählernummer, Vertragskontonummer und Bankdaten nicht an Unbekannte weiterzugeben. Wer betroffen ist, sollte die Polizei einschalten. Wurde ungewollt ein neuer Vertrag abgeschlossen, besteht grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht.

Titelfoto: 123rf/andreypopov

Mehr zum Thema Betrugsfälle: