Fast zwei Jahre auf der Flucht: International gesuchter Geldautomaten-Knacker gefasst

Von Yuriko Wahl-Immel

Neunkirchen - Ein mutmaßlicher Geldautomaten-Knacker, auf dessen Konto rund 50 Taten gehen sollen, ist im Siegerland gefasst worden.

Ein 50-Jähriger soll in NRW und darüber hinaus immer wieder Geldautomaten aufgebrochen haben. (Symbolfoto)  © Sebastian Gollnow/dpa

Der 50-Jährige war mit internationalem Haftbefehl gesucht worden, nachdem er 2023 schon mal festgenommen worden war, dann aber kurz vor einem geplanten Strafprozess im Sommer 2024 flüchtete. Das teilte die Polizei im Hochsauerlandkreis mit.

Der Beschuldigte stehe im dringenden Verdacht, in etwa 50 Fällen Geldautomaten in Sparkassen und Volksbanken im Hochsauerlandkreis und weiteren Regionen auch außerhalb Nordrhein-Westfalens geknackt zu haben. "Der dabei entstandene Gesamtschaden ist erheblich", so die Polizei.

Der Tatverdächtige war einem Polizeisprecher zufolge bereits im April 2023 auf frischer Tat gefasst und festgenommen worden. Ein Untersuchungshaftbefehl wurde aber später außer Vollzug gesetzt.

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Das nutzte der Mann, um sich vor einer Hauptverhandlung Mitte 2024 in die Türkei abzusetzen. "Das Landgericht Arnsberg reagierte darauf mit dem Erlass eines internationalen Haftbefehls."

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Die Polizei fasste den per internationalem Haftbefehl gesuchten 50-Jährigen im Siegerland. (Symbolfoto)  © Bernd Weißbrod/dpa

Hinweise bringen Polizei auf Spur des Verdächtigen

Bei den Ermittlern gingen nun laut Polizei zum Jahreswechsel Hinweise ein, dass sich der Gesuchte wieder in Deutschland aufhalten könnte.

Fahndungsmaßnahmen führten zur Festnahme des 50-Jährigen in Neunkirchen im Kreis Siegen-Wittgenstein - bereits am 4. Februar. Diesmal wurde Haft "zur Sicherung der Hauptverhandlung" angeordnet.

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