Drei Tote und vier Verletzte nach Horror-Crash: Zu dieser Strafe wurde der Sportwagen-Fahrer verurteilt

Von Tatjana Bojic

Balingen - Im Prozess um einen verheerenden Unfall nach einem missglückten Überholmanöver bei Haigerloch (Zollernalbkreis) ist ein Mann zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden.

Der Angeklagte (33) bestritt die Vorwürfe, mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen zu sein.  © Christoph Schmidt/dpa

Bei dem Crash waren im vergangenen Jahr drei Menschen gestorben, vier weitere schwer verletzt worden. Verurteilt wurde der 33-Jährige, der den Unfall verursacht hatte, unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung.

Im Amtsgericht Balingen hielt es Richterin Birgit Goßger hielt es dem Angeklagten zugute, dass er Reue und Empathie gezeigt habe. Sein Fahrfehler habe entsetzliche Folgen gehabt.

Er sei kein Raser und habe bei dem missglückten Überholmanöver einen Fahrfehler begangen.

Am 8. März vergangenen Jahres hatte der Mann laut Anklage bei einem Überholversuch die Kontrolle über seinen Wagen verloren und war annähernd frontal in einen entgegenkommenden Transporter geprallt.

Anzeige
Der Mustang krachte im März 2025 frontal in den Transporter auf der Gegenfahrbahn.  © Freiwillige Feuerwehr Haigerloch

Der 44 Jahre alte Fahrer des Transporters sowie zwei Mitfahrer starben bei dem Unfall auf der Bundesstraße 463. Der 33-jährige Unfallverursacher und seine Beifahrerin wurden schwer verletzt, auch in dem Transporter wurden zwei weitere Menschen schwer verletzt.

Mehr zum Thema Gerichtsprozesse Baden-Württemberg: