Kind stürzte mehrere Meter tief aus Skilift: Fall vor Gericht

Von Magdalena Henkel

Schönau im Schwarzwald - Nach dem Sturz eines Mädchens aus einem Skilift am Feldberg muss sich ein Mitarbeiter der Herzogenhornbahn am Donnerstag (10 Uhr) vor Gericht verantworten.

Der Mitarbeiter soll unaufmerksam gewesen sein und den Lift der Herzogenhornbahn nicht abgeschaltet haben.
Der Mitarbeiter soll unaufmerksam gewesen sein und den Lift der Herzogenhornbahn nicht abgeschaltet haben.  © Valentin Gensch/dpa

Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen wirft dem Mann fahrlässige Körperverletzung vor.

Er sei unaufmerksam gewesen und habe den Lift in Todtnau (Kreis Lörrach) nicht abgeschaltet, obwohl die Situation auf dem Bildschirm der Überwachungsanlage zu erkennen gewesen sei.

Weil der Beschuldigte gegen den Strafbefehl von 30 Tagessätzen zu je 30 Euro Einspruch einlegte, wird nun vor Gericht verhandelt. Ob bereits am selben Tag ein Urteil fällt, war zunächst unklar.

Die Achtjährige hatte es im Frühjahr vergangenen Jahres nicht auf einen Vierer-Sessel geschafft. Eine Frau versuchte nach Angaben der "Badischen Zeitung" vergeblich, sie hochzuziehen.

Das Mädchen stürzte schließlich einige Meter in einen Baum und Büsche. Nach Angaben des Vaters wurde das Kind wegen Prellungen mehrere Tage im Krankenhaus behandelt.

Titelfoto: Valentin Gensch/dpa

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