AfD-Stadtrat ruft mehrfach Nazi-Parole an Würzburger Tankstelle: Gericht bestätigt Geldstrafe

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Von Angelika Resenhoeft

Würzburg - Ein Stadtrat der AfD hat nach Überzeugung eines Gerichts an einer Tankstelle in Würzburg eine verbotene NS-Parole verwendet – und dafür nun die Quittung bekommen.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 56-jährige AfD-Stadtrat gemeinsam mit einer Frau mehrfach die verbotene Parole "Sieg Heil" gerufen hat. (Symbolfoto)
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 56-jährige AfD-Stadtrat gemeinsam mit einer Frau mehrfach die verbotene Parole "Sieg Heil" gerufen hat. (Symbolfoto)  © Daniel Karmann/dpa

Der Strafbefehl sei rechtskräftig, heißt es. Damit muss der 56-Jährige eine Geldstrafe über 60 Tagessätze zu je 70 Euro berappen, wie das Amtsgericht Würzburg mitteilte. 

Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautete auf Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet - nach dessen Angaben bestritt der Angeklagte die Vorwürfe.

Nach der Überzeugung des Gerichts hatte der Mann am frühen Morgen des 29. Juni 2025 gemeinsam mit einer Frau auf dem Gelände einer Tankstelle in Würzburg fünf oder sechs Mal lautstark die verbotene Parole "Sieg Heil" verwendet.

Dabei soll die Frau jeweils das Wort "Sieg" und der Angeklagte jeweils das Wort "Heil" gerufen haben.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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