Leid und Schmerz zugefügt: Dutzenden toten Ziegen auf Hof entdeckt

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Von Angelika Resenhoeft

Augsburg/Landsberg am Lech - Nach dem Fund von Dutzenden toten Ziegen auf einem Bauernhof im Landkreis Landsberg am Lech stehen am 25. November ein Landwirt und eine Landwirtin vor Gericht.

Die überlebenden Ziegen wurden anderweitig untergebracht. (Symbolbild)
Die überlebenden Ziegen wurden anderweitig untergebracht. (Symbolbild)  © Waltraud Grubitzsch/dpa

Der 35-Jährige und die 37-Jährige sollen von Sommer 2023 bis Frühjahr 2025 mindestens 92 der von ihnen gehaltenen Ziegen länger anhaltende und sich wiederholende erheblichste Schmerzen und Leiden zugefügt haben.

Die Verdächtigen hätten es unterlassen, die Tiere ausreichend mit Futter und Wasser zu versorgen und erkrankten Tieren den Tierarzt vorenthalten, sodass die betroffenen Ziegen verendet seien.

Das Amtsgericht Landsberg am Lech habe die Anklage der Staatsanwaltschaft Augsburg zugelassen, teilte eine Gerichtssprecherin mit. Es ist nur ein Verhandlungstag angesetzt. 

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Der Vorwurf lautet Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Die toten Tiere waren nach einem Hinweis an das Veterinäramt am 6. Mai 2025 gefunden worden. 41 noch lebende Ziegen seien anderweitig untergebracht worden, hieß es damals. Den Erkenntnissen zufolge starben die Ziegen an Vernachlässigung.

Eine Krankheit oder eine Seuche wurde damals ausgeschlossen. Der Betrieb war nach früheren Gerichtsangaben zuvor nie negativ aufgefallen.

Titelfoto: Waltraud Grubitzsch/dpa

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