Polizist zahlt TÜV-Prüfer Schmiergeld – und fängt sich satte Geldstrafe ein

Von Ulf Vogler

Augsburg - Wegen der Bestechung eines TÜV-Prüfers hat das Amtsgericht Augsburg am Montag einen Polizisten zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Der 36 Jahre alte Beamte war für die vorgeschriebene Verkehrssicherheitsprüfung mit seinem Anhänger zum TÜV gefahren.

Der Polizist wollte den TÜV-Prüfer bestechen. (Archivfoto)  © Peter Kneffel/dpa

Dem Prüfer gab der Polizist dann 70 Euro, mehr als das Doppelte der regulären Prüfgebühr. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wollte der Angeklagte dadurch erreichen, dass der Prüfer ihm die Prüfplakette ohne Untersuchung des Anhängers gibt.

Wegen des Falls hatte der Polizist zunächst vom Gericht einen Strafbefehl erhalten. Dagegen legte er Einspruch ein, sodass es zum Prozess kam.

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Wie eine Gerichtssprecherin berichtete, beschränkte der Beschuldigte in der Verhandlung seinen Einspruch auf die Höhe der Strafe, sodass der Vorwurf der Bestechung rechtskräftig wurde.

Das Gericht reduzierte die Strafe dann auf rund 7800 Euro (90 Tagessätzen zu je 87 Euro).

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