Prozess nach Femizid in Chemnitz startet: Mann soll Ehefrau mit Fleischerbeil getötet haben
Chemnitz - Es war ein schreckliches Verbrechen: In einem Chemnitzer Wohnblock wurde eine Ehefrau und Mutter (†38) im Herbst umgebracht. Unmittelbar nach der Tat nahm die Polizei ihren Mann (39) in Unterwäsche fest. Diese Woche startet der Prozess gegen den Afghanen.
Es müssen grausame Szenen gewesen sein, die sich am Vormittag des 24. September 2025 in dem Mehrfamilienhaus an der Theaterstraße abspielten.
Laut Landgericht Chemnitz soll Allahmir R. auf seine Frau Masoma mit äußerster Brutalität eingeschlagen haben. Bei der Tatwaffe handelte es sich laut Gerichtssprecherin Marika Lang (61) um ein 927,86 Gramm schweres Fleischerbeil!
Damit soll der Gatte mehrfach gegen den Oberkörper und Kopf seiner Frau geschlagen haben. "Die 38-jährige Geschädigte wurde schließlich zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo sie infolge der erlittenen Verletzungen verstarb", so der damalige Polizeibericht.
Besonders tragisch: Die Mutter hinterlässt vier Kinder, die nun ohne ihre Eltern auskommen müssen. Denn Allahmir befindet sich seit dem Vorfall in U-Haft. Ab Donnerstag muss sich der Verkäufer vor dem Landgericht wegen Totschlags verantworten.
Während der Verhandlung werden auch die Hintergründe geklärt werden müssen - zum Beispiel, wie der mutmaßliche Täter an das Fleischerbeil gekommen ist.
Titelfoto: Chempic
