Zweitschlüssel-Masche: Lange Haft für Seriendiebin aus Sachsen

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Chemnitz - Sie brach in Wohnungen ein - per Zweitschlüssel! Danach klaute Lydia H. (29) aus den Brieftaschen der Bewohner Bargeld und Kreditkarten, um ihren Lebensstil zu finanzieren. Dafür wurde die Serieneinbrecherin vom Chemnitzer Amtsgericht zu einer saftigen Haftstrafe verdonnert.

Der Prozess gegen Lydia H. (29) wurde am Amtsgericht Chemnitz verhandelt.
Der Prozess gegen Lydia H. (29) wurde am Amtsgericht Chemnitz verhandelt.  © Ralph Kunz

Laut Polizei drang die Verkäuferin in Wohnungen des Freiberger Stadtteils Wasserberg ein. Auch in Oederan verschaffte sie sich illegal Zutritt zu Wohnhäusern.

Der Tatablauf: Entweder klaute Lydia Zweitschlüssel, die sie im Treppenhaus ergatterte, oder sie fischte die Wohnungsschlüssel aus dem Briefkasten.

Die erbeuteten 20.626,80 Euro nutzte sie, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten - unter anderem konsumierte sie Drogen.

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Das Chemnitzer Amtsgericht sprach die 29-Jährige in acht Einbruchs-Fällen schuldig. Außerdem gehen mehrere Fälle des Hausfriedensbruchs und Computerbetrugs auf ihr Konto.

Das Urteil des Amtsgerichtes ist rechtskräftig.
Das Urteil des Amtsgerichtes ist rechtskräftig.  © Ralph Kunz

Deshalb muss die Intensivtäterin für drei Jahre und vier Monate ins Gefängnis. Zudem muss sie die gestohlene Summe zurückzahlen. Das Urteil ist rechtskräftig.

Titelfoto: Bildmontage: Ralph Kunz (2)

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