Subventionsbetrug? Freispruch für Schulungszentrums-Chefin

Chemnitz - Andrea M. (60) stand als Chefin eines vogtländischen Schulungszentrums vor dem Amtsgericht Chemnitz. Der Vorwurf: Subventionsbetrug. Das mehrtägige Verfahren endete am Montag mit einem Freispruch.

Schulleiterin Andrea M. (60) wurde am Montag freigesprochen.  © Jan Härtel/Chempic

Andrea soll als Geschäftsführerin des Schulungszentrums EU-Fördermittel beantragt haben.

Allerdings soll sie laut Staatsanwaltschaft den Behörden verschwiegen haben, dass bei dem Vorhaben auch Finanzierungsmittel auf nationaler Ebene zur Verfügung standen (wirtschaftlicher Schaden: 269.616 Euro).

Die Anklage forderte zwei Jahre auf Bewährung, Rechtsanwalt Martin Treeck Freispruch.

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Das Gericht schloss sich am Montag der Verteidigung an. Laut Richter Robert Härtl (63) seien keine falschen Angaben von der Angeklagten in den Anträgen gemacht worden.

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Begründung: "Es handelt sich um unterschiedliche Förderprojekte", so der Jurist. Die Staatsanwaltschaft kündigte gestern Revision vor dem Oberlandesgericht an.

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