Immer wieder hinterhältige Attacken: Übler Frauenangreifer endlich hinter Schloss und Riegel

Dresden - Er griff immer wieder Frauen an. Nun wurde Nick P. (27) per Urteil in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Laut Landgericht Dresden ist er eine Gefahr für die Allgemeinheit.

Frauen-Attackierer Nick P. (27) wurde nun dauerhaft eingewiesen.  © Thomas Türpe

"Der Modus Operandi war gleich und die Gewalt steigerte sich", so der Richter. Immer nachts hatte Nick 2024 unvermittelt auf offener Straße zugeschlagen. Er verfolgte Frauen im Stadtgebiet von Dresden, griff sie von hinten an, riss sie zu Boden, hielt ihnen den Mund zu. Zum Glück wehrten sie sich vehement, dass der Täter von ihnen abließ. Die Opfer gingen zur Polizei und die war alarmiert.

Denn die Angriffe wurden heftiger: Schlimm genug, dass Nick eine 13-Jährige ins Gebüsch zerrte, einer 17-Jährigen versuchte, die Tasche zu rauben. Beim (vorerst) letzten Opfer in Strehlen kam es beinahe zu einer Vergewaltigung!

Wegen einer Persönlichkeitsstörung könne sich der Angeklagte kaum steuern. "Sie sind impulsiv, selbst unter Medikamenten", so der Richter zu Nick, der sich das Urteil nicht anhören wollte.

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Das zeigten weitere Taten: So sperrte er im Streit seine schwangere Freundin in der Wohnung ein. Eine Frau, mit der er sich im Großen Garten verabredete, zwang er dort zu sexuellen Handlungen. Als eine ihm wildfremde Frau es ablehnte, Nick die Telefonnummer zu geben, stieß er sie zu Boden, raubte ihr Handy.

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Junger Dresdner muss für unbestimmte Zeit in den Maßregelvollzug

Laut Landgericht Dresden ist Nick P. eine Gefahr für die Allgemeinheit.  © Robert Michael/dpa

Für alle diese Taten gab es nun vier Jahre Haft. Unabhängig davon muss Nick aber vorerst für unbestimmte Zeit in den Maßregelvollzug. "Der Gutachter war eindeutig", so der Richter. "Ohne eine Behandlung sind von ihnen weitere schwere Straftaten zu erwarten."

Alle Opfer hätte dauerhaft mit den Geschehnissen zu kämpfen. "Ihnen dagegen fehlt bisher sogar das Bewusstsein dafür, was Sie angerichtet haben", so der Jurist zu Nick.

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