Dresden - Schwere Vorwürfe gegen einen 18-Jährigen in Dresden: Der Syrer soll vor ein paar Wochen mit gezückter Waffe einen 17-Jährigen auf einem Spielplatz ausgeraubt und ihn geschlagen haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.
Die Dresdner Staatsanwaltschaft wirft dem Jugendlichen unter anderem schwere räuberische Erpressung und vorsätzliche Körperverletzung vor und hat nun Anklage zum Jugendschöffengericht erhoben.
Am Nachmittag des 1. Juli 2026 soll der Syrer einen Russen (17) unter einem Vorwand zu einem Spielplatz nahe der Hansastraße gelockt haben. Dort habe er dann plötzlich eine Schreckschusswaffe gezückt und damit direkt ins Gesicht des Teenagers gezielt.
Der 18-Jährige soll sein Opfer aufgefordert haben, seine Taschen zu leeren. Der Russe überreichte ihm dann sein Handy, Portemonnaie sowie Wohnungsschlüssel und Bargeld.
Anschließend soll der 18-Jährige dem jüngeren Jugendlichen mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben.
Der einschlägig vorbestrafte Syrer sitzt seit dem 3. Juli in Untersuchungshaft. Noch schweigt er zu den Vorwürfen.
Das Amtsgericht muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens und die Zulassung der Anklage entscheiden. Auch wann die Verhandlung stattfindet, ist noch offen.