Ladung für John Rudat: Kommt der Straßenbahn-Held jetzt zurück nach Dresden?

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Dresden - Sein Fall machte weltweit Schlagzeilen: Jetzt will die Große Jugendkammer am Landgericht Dresden John Rudat (21) hören. Der Amerikaner ging im August 2025 dazwischen, als in der Straßenbahn eine Frau (18) attackiert wurde. Dabei wurde der Rettungssanitäter schwer verletzt.

Während die Täter vor Gericht stehen, ist unklar, ob John Rudat (21, r.) dort auch erscheinen wird.
Während die Täter vor Gericht stehen, ist unklar, ob John Rudat (21, r.) dort auch erscheinen wird.  © Bildmontage: Steve Schuster, Steffen Füssel

Seit vergangener Woche läuft der Prozess gegen Majd A. (22) und Ismail A. (21). Majd hatte damals mit seiner Freundin Zoff in der Linie 7 und wurde handgreiflich.

John, der ebenfalls mit Freunden in der Bahn saß, ging dazwischen. Die Männer prügelten sich. Auf den Bildern der Überwachungskameras ist zu sehen, wie Ismail dazukommt und John ins Gesicht schlägt.

Dabei hatte der Syrer ein Cuttermesser in der Hand. John erlitt tiefe Schnittwunden im Gesicht, beinahe wurde ihm die Nase abgetrennt.

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Zum Prozessauftakt gestanden die beiden Angeklagten die Tat. Sie hätten allerdings kaum Erinnerungen, weil sie in jener Nacht Drogen und Kirschlikör zu sich genommen hätten.

Nun will die Kammer das Opfer der Attacke hören. Die Justiz sandte eine Einladung nach Albany (Bundesstaat New York) und will den Amerikaner am kommenden Mittwoch anhören.

Titelfoto: Bildmontage: Steve Schuster, Steffen Füssel

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