Dresden - Heftige Anklage gegen einen alleinerziehenden Vater: Der Staatsanwalt ist überzeugt, dass Sven-Ole B. (39) mehrfach mit der elfjährigen Sarah (*Name geändert), der Freundin seiner Tochter, schlief. Im Prozess am Landgericht Dresden räumte der dreifache Papa nur einmaligen Sex mit dem Mädchen ein. "Das hätte nicht passieren dürfen", so Sven-Ole kleinlaut.
Laut Anklage aber traf er sich ab November 2025 immer wieder in seiner Wohnung oder an der Kiesgrube mit dem Mädchen zum Sex. Das "Pärchen" flog auf, als Sarahs Vater über eine App kontrollierte, wo seine Tochter eigentlich gerade ist.
Als Standort wurde die Kiesgrube Leuben angezeigt. Die Eltern riefen das Kind an, fuhren auch selbst hin. Da kam ihnen das Pärchen entgegen.
Sven-Ole ging stiften, während Sarah ihren Eltern erzählte, der Mann sei ihr Freund. Vater und Mutter erstatteten Anzeige, die Polizei ermittelte mehrere Sex-Taten, Sven-Ole kam in U-Haft, nun ist Prozess.
"Ich möchte ausdrücklich betonen, dass es nur einmal war", so der Angeklagte. Zwar habe Sarah ihn oft nach Sex gefragt. "Aber ich habe immer abgelehnt. Sie schaute dann immer so traurig", sagte er weiter.
Angeklagter Sven-Ole B. sei irgendwann schwach geworden
Anfang Januar sei er aber schwach geworden, schlief in seiner Wohnung mit Sarah. Am nächsten Tag habe sich Sven-Ole mit dem Mädchen an der Kiesgrube getroffen, um ihr klarzumachen, "dass das nie wieder passieren darf".
Auf dem Heimweg trafen sie auf ihre Eltern ... Der Prozess wird fortgesetzt.