So lange muss Einbrecher hinter Gitter: Einfamilienhäuser waren seine "Spezialität"

Dresden - Einfamilienhäuser in Dresden und Umgebung waren seine "Spezialität". Marin M. (28) stieg ein, durchsuchte die Gebäude rabiat und klaute Gold, Schmuck, Münzen und Bargeld im Wert von insgesamt 250.000 Euro. Dafür wurde der Moldauer jetzt vom Landgericht Dresden zu vier Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Serieneinbrecher Marin M. (28) geht in Haft.
Serieneinbrecher Marin M. (28) geht in Haft.  © Peter Schulze

Wie berichtet, warf die Anklage ihm mehrere Brüche innerhalb von zwei Jahren vor. Übers Dach, durch Fenster oder Terrassentüren war Marin eingedrungen.

Die Fahnder gingen davon aus, dass die Häuser vorher ausgekundschaftet wurden. So war ein Ehepaar nur zum Essen außer Haus. Als die Bewohner zurückkamen, fehlten Schmuck, Bargeld und Goldbarren für über 100.000 Euro.

Außerdem war die Einrichtung demoliert. Immerhin wurde eine DNA-Spur von Marin gefunden.

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Andere Opfer erfuhren vom Einbruch auf ihrem Anwesen, als sie im Urlaub waren. Das einzige Fenster, das seinerzeit nicht mit einem Bewegungsmelder ausgestattet war, nutze der Täter, um ins Haus zu kommen.

Marin, der gefasst wurde, als er im Geschäft eine Jacke klaute, räumte die meisten Taten ein, ohne mögliche Mittäter zu benennen.

Nun muss er hinter Gitter und laut Urteil auch selbst für den immensen Schaden aufkommen ...

Titelfoto: Peter Schulze

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