28-Jähriger vor Gericht: Prozess wegen Bordell-Messerattacke verschoben

Frankfurt am Main - Nach einer Messerattacke in einem Frankfurter Bordell und einer anschließenden Verfolgungsjagd mit der Polizei sollte sich von heute an ein 28 Jahre alter Mann vor dem Landgericht Frankfurt verantworten.

Der Angeklagte hatte in einem Bordell im Frankfurter Bahnhofsviertel mit einem Küchenmesser den Wirtschafter attackiert und sich anschließend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. (Archivbild)
Der Angeklagte hatte in einem Bordell im Frankfurter Bahnhofsviertel mit einem Küchenmesser den Wirtschafter attackiert und sich anschließend eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. (Archivbild)  © dpa/Frank Rumpenhorst

Wegen kurzfristiger Abwesenheit eines medizinischen Sachverständigen ist der Prozess aber verschoben worden.

Die Verhandlung soll nun am kommenden Montag (26. September) beginnen, wie das Landgericht Frankfurt mitteilte.

Dem Angeklagten wird versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

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Im Juli vergangenen Jahres soll der 28-Jährige der Anklage zufolge in ein Bordell im Frankfurter Bahnhofsviertel gestürmt sein, wo er den Wirtschafter mit einem Küchenmesser anging.

Nachdem sich das Opfer in Sicherheit bringen und die Polizei benachrichtigen konnte, lieferte sich der Täter mit den Beamten eine Verfolgungsjagd.

Erst nach fünf Schüssen durch die Polizei konnte er überwältigt und festgenommen werden.

Vorerst sind vor dem Landgericht Frankfurt fünf Verhandlungstage bis Mitte Oktober angesetzt.
Vorerst sind vor dem Landgericht Frankfurt fünf Verhandlungstage bis Mitte Oktober angesetzt.  © dpa/Frederik von Erichsen

Die Schwurgerichtskammer hat vorerst fünf Verhandlungstage bis Mitte Oktober terminiert.

Ursprungsmeldung: 6.02 Uhr; Update: 17.56 Uhr

Titelfoto: dpa/Frank Rumpenhorst

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