Plötzlich war eine knappe Million Euro futsch: Jetzt streiten sich Sparkasse und Versicherung

Düsseldorf/Erkrath – Um eine knappe Million Euro, die aus einem Tresorraum verschwunden ist, wird am heutigen Donnerstag (9.30 Uhr) vor dem Düsseldorfer Landgericht gestritten.

Die Filiale der Bank ist sich sicher, dass in der Bank eingebrochen wurde. Dafür würden deutliche Spuren sprechen. (Symbolbild)
Die Filiale der Bank ist sich sicher, dass in der Bank eingebrochen wurde. Dafür würden deutliche Spuren sprechen. (Symbolbild)  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die Kreissparkasse Düsseldorf möchte die verschwundene Summe von ihrer Versicherung erstattet haben, doch die sperrt sich.

Dabei geht es um exakt 934.000 Euro. Das Geld sei am 26. Juni 2019 von einem Werttransporter in der Erkrather Filiale des Geldinstituts angeliefert worden, hieß es. Wenige Stunden später sei es weg gewesen.

Während die Kreissparkasse argumentiert, dass es sich um einen Einbruch gehandelt hat und es entsprechende Spuren gebe, bestreitet dies die beklagte Versicherung. Davon abhängig ist die Frage, ob die Summe erstattet werden muss.

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Mit einer Entscheidung ist in dem Zivilstreit am Donnerstag noch nicht zu rechnen.

Eine Sprecherin der Wuppertaler Staatsanwaltschaft sagte, es sei damals gegen drei Beschuldigte wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt worden.

Es habe Durchsuchungen gegeben, Mobiltelefone seien ausgewertet worden. Der Verdacht habe sich aber nicht erhärtet. Die Ermittlungen seien schließlich eingestellt worden.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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