Drei Tote nach Unfall an Stauende auf A14: Gericht verurteilt Lkw-Fahrer

Stendal - Fast zwei Jahre nach dem Horror-Unfall auf der A14 mit drei Toten ist jetzt das Urteil gefallen: Der Unfallfahrer kommt mit einer Bewährungsstrafe davon.

Im August 2024 krachte der Lkw-Fahrer in ein Stauende. Drei Menschen starben. (Archivbild)  © Screenshot/Facebook/Feuerwehr Lüderitz

Wie der MDR berichtet, verurteilte das Landgericht Stendal den Lkw-Fahrer bereits Anfang Mai wegen fahrlässiger Tötung zu einem Jahr Haft auf Bewährung. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

Der Mann war im Jahr 2024 zwischen Tangerhütte und Lüderitz mit seinem Lastwagen in ein Stauende gekracht. Nach Angaben des Gerichts übersah der Fahrer die stehenden Fahrzeuge offenbar aus Unachtsamkeit und raste mit Tempo 80 in die Autos.

Bei dem schweren Unfall starben drei Menschen, darunter ein Ehepaar. Weitere Personen wurden teils schwer verletzt.

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Zusätzlich zur Bewährungsstrafe muss der Lkw-Fahrer auch Geldzahlungen leisten.

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So soll er dem Sohn des getöteten Ehepaars insgesamt 10.000 Euro zahlen. Weitere 1500 Euro muss er an die Johanniter zahlen.

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