Totraser aus Erzgebirge wehrt sich gegen Haftstrafe

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Marienberg - Pierre R. (39) setzte sich mit 1,7 Promille ans Steuer - und fuhr im August 2025 bei Annaberg-Buchholz zwei Mütter tot. Dafür wurde er zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Doch der Suff-Fahrer will das Urteil nicht hinnehmen: Die Verteidigung geht in Berufung.

Der Totraser Pierre R. (39) muss wohl noch einmal auf die Anklagebank - dann im Landgericht.
Der Totraser Pierre R. (39) muss wohl noch einmal auf die Anklagebank - dann im Landgericht.  © Kristin Schmidt

Die Tat erschütterte die ganze Region: Pierre R. setzte sich in sein Auto, obwohl er acht Flaschen Bier intus hatte. Auf der B95 gelangte sein Mercedes auf die Gegenfahrbahn und fuhr in den Peugeot von Celine W. (29).

Sowohl Celine als auch Beifahrerin Melanie R. (42) kamen bei dem Unfall ums Leben. Dafür wurde Pierre zu drei Jahren Haft verurteilt.

Doch damit ist der Fall noch nicht vom Tisch: "Gegen das genannte Urteil ist der Verteidiger in Berufung gegangen, ohne die Berufung bislang zu begründen", so Gerichtssprecher Toralf Kliemt (61).

Sollte es zu einem Verfahren am Chemnitzer Landgericht kommen, darf das Urteil allerdings nicht höher als in der ersten Instanz ausfallen. Grund hierfür: Staatsanwaltschaft und Nebenklage nahmen das Urteil an.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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