Beilangriff auf Frau: Angeklagter legt Geständnis im Mordprozess ab

Von Marie-Hélèn Frech

Meiningen - Im Mordprozess um den Tod einer 35 Jahre alten Frau hat der Angeklagte ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Im Prozess um den Tod einer 35-jährigen Frau hat der 38-jährige Angeklagte zu Prozessbeginn die Tat eingeräumt und Reue bekundet.
Im Prozess um den Tod einer 35-jährigen Frau hat der 38-jährige Angeklagte zu Prozessbeginn die Tat eingeräumt und Reue bekundet.  © Martin Schutt/dpa

Über seinen Anwalt räumte der 38-Jährige beim Prozessstart ein, schuld am Tod der Frau zu sein.

Demnach gab er an, dass es ohne seine Suchtproblematik nicht so weit gekommen wäre, ließ der drogensüchtige Mann erklären. Er strebe eine Therapie an. Er bereue die Tat und könne diese nicht wiedergutmachen.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, im Januar vor einem Jahr das Opfer getreten, geschlagen und ein Beil an ihren Hinterkopf geworfen zu haben.

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Die 35-Jährige sei im Krankenhaus gestorben. Bei der Frau handelte es sich um eine Bekannte des Mannes. Zum Tatzeitpunkt war der wohnungslose Angeklagte bei ihr und ihrem Lebensgefährten untergekommen. Die Staatsanwaltschaft Meiningen wirft ihm Mord aus niedrigen Beweggründen vor.

Den Kopf einer weiteren Frau, die ebenfalls in der Wohnung anwesenden 20-jährige Freundin des Mannes, soll der Angeklagte gegen verschiedene Gegenstände, etwa den Rand einer Badewanne, geschlagen und sie so schwer verletzt haben. Zudem soll er sie in die Nase gebissen haben. Dem Angeklagten wird zudem gefährliche Körperverletzung vorgeworfen. Verhandlungstermine sind bis zum 11. Februar angesetzt.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa

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