Autowrack mit menschlichen Knochen nach über 50 Jahren im Rhein gefunden: Wer ist die Tote?
Königswinter - Gruselfund in Königswinter (Rhein-Sieg-Kreis): Durch den historischen Tiefstand des Rheins tauchte ein Autowrack nach Jahrzehnten wieder auf. Im Inneren fanden die Einsatzkräfte menschliche Knochen.
Der Fiat 126 aus den Anfängen der 1970er-Jahre wurde bereits Mitte August an einer Slipstelle (Wasserungsstelle) für Einsatzboote im Königswinterer Stadtteil Niederdollendorf entdeckt.
Laut der zuständigen Polizei Bonn wurde im Inneren neben den menschlichen Überresten auch ein Verbandskasten mit Ablaufdatum aus dem Jahr 1971 gefunden - ein Hinweis darauf, dass das Wrack bereits seit rund fünf Jahrzehnten im Wasser verborgen lag.
Von wem die Knochen stammen, ist allerdings nach wie vor unklar, ebenso die Frage, wie der Wagen überhaupt in den Rhein kam.
Die Polizei steht damit vor einem Rätsel. "Trotz zahlreicher bei der Bonner Polizei eingegangener Hinweise ergeben sich nach dem derzeitigen Ermittlungsstand keine konkreten Parallelen zu zurückliegenden oder aktuellen Vermisstenfällen", teilen die Ermittler mit.
Um die Ermittlungen voranzutreiben wurden die Knochen zwischenzeitlich der Rechtsmedizin zur molekulargenetischen Untersuchung gegeben. Diese habe inzwischen ergeben, dass die Fragmente einer Frau zuzuordnen sind, berichten die Ordnungshüter am Freitag.
Titelfoto: Bildmontage: Polizei Duisburg (2)
