Lebloser Hamburger auf der Straße: Polizei geht von Tötungsdelikt aus
Von Marcel Gnauck, Jana Steger
Seevetal - In der niedersächsischen Gemeinde Seevetal ist am Samstagabend einen schwer verletzter Mann auf der Straße liegend entdeckt worden, der noch vor Ort verstarb.
Versuche, den 31-Jährigen in der Nacht wiederzubeleben blieben erfolglos, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei geht eigenen Angaben zufolge von einem Tötungsdelikt aus. Der Mann sei durch die Einwirkung von Gewalt gestorben.
Zeugen fanden den Mann gegen 23.25 Uhr auf der Glüsinger Straße und wählten den Notruf, wie ein Polizeisprecher sagte. Die Polizei ist den Angaben zufolge mit zahlreichen Einsatzkräften in der Gemeinde südlich von Hamburg (Kreis Harburg) im Einsatz.
Die Einsatzkräfte sperrten den Fundort ab und errichteten Sichtschutzwände. Zudem suchten die Beamten mit Polizeihunden die Umgebung ab.
Bei einer durchgeführten Obduktion am Sonntag wurde festgestellt, dass das Opfer durch Messerstiche tödlich verletzt wurde. Der Angriff, so die Erkenntnisse, soll im Lerchenweg stattgefunden haben.
Anschließend habe sich der Mann zur Glüsinger Straße gerettet und war in Höhe einer Tankstelle auf der Glüsinger Straße zusammengebrochen. Es wird davon ausgegangen, dass die Hintergründe der Tat sich im privaten Umfeld des Opfers abspielten.
Am Montag wurden die Ermittlungen unter anderem mit dem Einsatz eines Beagles fortgesetzt. Mit dem Spürhund wollte die Polizei noch einmal den genauen Weg des Opfers rekonstruieren.
Die Polizei bittet Zeugen, die am Samstag im Bereich des Lerchenwegs verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich unter der Telefonnummer 04181-2850 zu melden.
Erstmeldung am 30. November um 7.26 Uhr; zuletzt aktualisiert am 1. Dezember um 13.05 Uhr.
Titelfoto: Lenthe-Medien/Reimer
