Bruder (16) vergewaltigt seine Schwester (18): Dann folgt der nächste Schock!

Yamuna Nagar (Indien) - Was für ein Albtraum!

Das Opfer hat eine geistige Behinderung (Symbolbild).
Das Opfer hat eine geistige Behinderung (Symbolbild).  © 123RF/Artit Oubkaew

Im indischen Yamuna Nagar flog Ende Februar eine ungeheuerliche Tragödie auf. Die NGO (Nichtregierungsorganisation) "Child Helpline" wurde von einem anonymen Zeugen darüber informiert, dass ein geistig behindertes Mädchen (18) von seinem Bruder (16) vergewaltigt worden war.

Beamte der NGO retteten die junge Frau kurz darauf und brachten sie für eine ärztliche Untersuchung ins Krankenhaus. Dort folgte der nächste Schock: Die 18-Jährige war im sechsten Monat schwanger! Das berichtete in dieser Woche die Times of India.

Ihr 16 Jahre alter Bruder hatte es offenbar schamlos ausgenutzt, dass seine ältere Schwester wegen ihrer geistigen Behinderung ein leichtes Opfer war. Zum Zeitpunkt des sexuellen Missbrauchs war die Jugendliche sogar noch 17 Jahre alt gewesen.

Die Inderin bestätigte kurz nach der Untersuchung im Krankenhaus, dass ihr Bruder für die Schwangerschaft verantwortlich ist.

Familie stehen schwere Zeiten bevor

Die Eltern der Geschwister, die von allem nichts mitbekommen hatten, reagierten entsetzt. Vergangenen Samstag meldete der Vater die Tat bei der Polizei. Beamte nahmen seinen Sohn kurz darauf in Gewahrsam.

Dr. Anju Bajpai, Direktorin der Child Helpline, äußerte sich im Gespräch mit der Times of India zu dem Fall und sagte: "Der Vater und die Mutter sind Tagelöhner. Sie haben einen anderen Sohn. Das Mädchen wurde im Dezember 2020 18 Jahre alt."

Und weiter: "Dieser Vorfall hat uns dazu gezwungen, darüber nachzudenken, dass Eltern selbst zu Hause daran scheitern können, eine sichere Atmosphäre zu schaffen. Eltern sollten Zeit mit ihren Kindern verbringen und sich mit ihnen liebevoll auseinandersetzen, um solche Vorfälle zu verhindern."

Auf die Familie dürften nun sehr harte Zeiten zukommen. Da es für eine Abtreibung zu spät ist, müssen nun alle einen Weg finden, wie es jetzt weitergehen kann.

Titelfoto: 123RF/Artit Oubkaew

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