Inzest! Vater vergewaltigt mehrfach seine Tochter (15), dann sendet er ihr eine Sprachnachricht

Phnom Penh (Kambodscha) - Inzest in Kambodscha: Zweimal hat ein Vater (40) in der Gemeinde Pong Teuk des Bezirks Dangkor seine minderjährige Tochter (15) vergewaltigt. Dass ihm das jedoch keinesfalls reichte, machte er in einer Sprachnachricht an die 15-Jährige mehr als deutlich.

Die Tochter (15) des Mannes ging durch die Hölle. (Symbolbild)
Die Tochter (15) des Mannes ging durch die Hölle. (Symbolbild)  © 123RF/Artit Oubkaew

Der 40-Jährige sagte darin laut "The Phnom Penh Post": "Jetzt schläfst du die ganze Woche mit deinem Ehemann. Mich einmal pro Woche mit dir schlafen zu lassen, wäre mir genug."

Als der Ehemann der Jugendlichen diese und weitere Sprachnachrichten des Vaters hörte, ging er mit ihr vergangenen Samstag sofort zur Polizei. 

Der stellvertretende Polizeichef des Bezirks, Chhim Bunroth, teilte mit, dass der Vater noch am selben Tag festgenommen wurde. Am Montag wurde der Angeklagte dann zum Amtsgericht Phnom Penh gebracht, wo er sich zu den Vorwürfen äußern musste - und die Vergewaltigungen gestand. 

Der Polizeichef der Gemeinde, Vorn Saroeun, bestätigte unterdessen, dass das Mädchen trotz seiner Minderjährigkeit verheiratet ist.

Das Opfer habe laut ihm zum Teil bei seinen Eltern, zum Teil beim Ehemann gewohnt. Am 13. März soll der Vater seine Tochter dann das erste Mal unter Todesdrohungen vergewaltigt haben, als sie gerade im Haus der Eltern war.

Saroeun sagte, der Mann habe sein Kind am 20. März erneut in dem Haus vergewaltigt. Daraufhin zog die Minderjährige aus Angst vor weiteren Vergewaltigungen bei ihren Eltern aus und wohnte bei ihrem Ehemann. 

Sprachnachrichten überführten den Täter

Der Angeklagte (40, M.) zeigte sich geständig.
Der Angeklagte (40, M.) zeigte sich geständig.  © Polizei Phnom Penh

Als dieser die Sprachnachrichten hörte, flog alles auf. Dank ihnen konnte der Täter auch überführt werden. 

Warum das Mädchen verheiratet war, obwohl es dies noch gar nicht sein durfte, blieb unklar. Ein gescheiterter Versuch ihrer Mutter, bei den örtlichen Behörden eine Heiratsurkunde für ihre Tochter zu beantragen, wurde zwar dokumentiert, doch warum sie letzten Endes doch verheiratet war, konnte nicht ermittelt werden. 

Welche Strafe den Vater nun erwartet, berichtete "The Phnom Penh Post" nicht. 

Titelfoto: 123RF/Artit Oubkaew/Polizei Phnom Penh

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