Grausames Verbrechen: Wurde Mutter (†66) von ihrem eigenen Sohn (31) getötet?
Eschwege - Im nordhessischen Eschwege ist eine 66-jährige Frau Opfer eines tödlichen Gewaltverbrechens geworden. Unter dringendem Tatverdacht steht ihr eigener Sohn.
Wie aus einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kassel sowie der Polizeidirektion Werra-Meißner hervorgeht, wurde die Polizei am 1. Februar gegen 21.27 Uhr über eine gewalttätige Auseinandersetzung in einem Mehrfamilienhaus informiert.
Als die Einsatzkräfte eintrafen, fanden sie die Bewohnerin ihrer Wohnung schwer verletzt vor.
Sie wies lebensgefährliche Verletzungen im Kopfbereich auf, weshalb sie nach einer notärztlichen Erstversorgung unmittelbar in ein Krankenhaus gebracht wurde.
Dort erlag die 66-Jährige am 2. Februar jedoch ihren Verletzungen. Nach Angaben der Ermittler war stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf die Ursache für ihren Tod.
Als dringend tatverdächtig gilt der 31 Jahre alten Sohn der Verstorbenen. Er wurde noch am Tatort angetroffen und zunächst in polizeiliches Gewahrsam genommen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kassel wurde bei dem Tatverdächtigen eine Blutentnahme durchgeführt, um möglichen Alkohol- oder Drogenkonsum festzustellen.
31 Jahre alter Sohn soll psychisch krank sein
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 31-Jährige am Sonntagnachmittag dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Aufgrund einer bestehenden psychischen Erkrankung ordnete dieser die Unterbringung des Mannes in einer forensischen Psychiatrie an.
Weitere Ermittlungen führt die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Werra-Meißner.
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